Hi,
wir haben schon seit 2006 eine Jura E10, die bisher super lief.
Aus unerfindlichen Gründen lief unter der Maschine Wasser heraus, es war nicht zu orten, wo es herkam.
Thermoblock ist trocken. Stand die Maschine über Nacht, war morgens alles trocken. Waren 4-5 Kaffees gemacht, stand unter der gesamten Maschine Wasser.
Beim neuen Testversuch dann knallte die Sicherung raus als wir das Mahlwerk starteten.
Wir haben uns dann den Leistungsprint angeschaut und festgestellt, dass vom TM3 zum D11 die Leitungsbahn weg war. Ein gerufener Techniker meinte, mit einer kleinen Lötung wäre das wieder erledigt.
Duchgemessen hat er nichts. Nachdem er seine Arbeit beendet hatte, meinte er, jetzt funktioniert es wieder, einschalten und testen. Ich fragte, ob man das nicht, wenn Strom anliegt, auch ohne Einschalten prüfen könne. NEIN, geht nicht.
Ok, eingeschaltet, Maschine fährt hoch, verlangt spülen, spült – alles ok. Dann drückte er einen Kaffeeknopf. Es knallte, die Sicherung flog raus und es roch unangenehm nach Kunststoff. Beim Nachschauen sah man nun einen viel größeren „Explosionsfleck“ mitten auf der Platine und auf der weißen Trägerplatte.
Er meinte nur noch, die könne ich wohl vergessen, ist nur noch ein Ersatzteillager. Der Kurzschluss sitzt sicher ganz wo anders???? Kassierte sein Geld und verschwand.
Ist hier noch was zu retten, oder ist sie tatsächlich Müll?
Vielleicht hat ja der eine oder andere Profi für mich einen Tipp. Vielen Dank für eure Hilfe im Voraus.
Grüße
CF