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Anonym aktualisiert.
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4. April 2005 um 17:44 Uhr #4190
Anonym
InaktivUm es vorweg zu nehmen:
[b]WIR HABEN ES GESCHAFFT – AUCH DAS SPEICHERN VON NEUEN WERTEN![/b] 😮
Hintergrundinformationen:
Da das generelle Programm im Prozessor der Jura und baugleichen Maschinen nicht verändert werden kann, da es sich um ein „Masked-ROM“ handelt, müssen variable Daten an anderer Stelle abgelegt sein. Wir haben uns deshalb eine Logikplatine mal näher angesehen und sind auf den Speicherbaustein 93LC56 gestossen.
Dieser Speicher ist ein so genanntes „EEPROM“ („electrically erasable and programmable read only memory“, also ein durch elektrische Signale lösch- und programmierbarer Lesespeicher). Man kann also in so ein EEPROM Werte einschreiben, löschen und wieder auslesen. So ein EEPROM verliert auch bei Stromausfall seine Werte nicht, ist recht robust und deshalb besser geeignet als RAM in einem Computer.
Jura speichert im EEPROM nicht nur Werte zur Programmablaufsteuerung, sondern auch viele andere Werte. Gesamtbezüge, Bezüge seit dem letzten Reinigungszyklus, Bezüge einzelner Tassen, Doppelbezüge und viele, viele mehr.
Wer mehr darüber wissen möchte, der sollte sich das Dokument „Der Logik auf der Spur“ ([url]Link aus Datenschutzgründen entfernts-files/docman-files/der%20logik%20auf%20der%20spur.pdf[/url]) in unserem Dokumentenordern ansehen.
Da wir aber mit dem Zuordnen der einzelnen Speicherzellen noch lange nicht am Ende sind, würden wir uns über Eure Mithilfe freuen!
17. April 2005 um 17:06 Uhr #20573Anonym
InaktivErgänzende Information:
Im Bereich Dokus und Downloads gibt es für registrierte Benutzer unter
[url]Link aus Datenschutzgründen entferntsk=doc_download&gid=24[/url]
die im Dokument beschriebene Excel Datei zum Auswerten der dumps.
In dieser Datei sind die Funktionen vezeichnet, die bisher einer bestimmten Speicherzelle zugeordnet werden konnten… 😮
[coffeemakers.de]
17. Juni 2005 um 13:36 Uhr #20574Anonym
Inaktiv[quote author=admin link=topic=2.msg2#msg2 date=1112629455]
Um es vorweg zu nehmen:[b]WIR HABEN ES GESCHAFFT – AUCH DAS SPEICHERN VON NEUEN WERTEN![/b] 😮
Hintergrundinformationen:
Da das generelle Programm im Prozessor der Jura und baugleichen Maschinen nicht verändert werden kann, da es sich um ein „Masked-ROM“ handelt, müssen variable Daten an anderer Stelle abgelegt sein. Wir haben uns deshalb eine Logikplatine mal näher angesehen und sind auf den Speicherbaustein 93LC56 gestossen.
Dieser Speicher ist ein so genanntes „EEPROM“ („electrically erasable and programmable read only memory“, also ein durch elektrische Signale lösch- und programmierbarer Lesespeicher). Man kann also in so ein EEPROM Werte einschreiben, löschen und wieder auslesen. So ein EEPROM verliert auch bei Stromausfall seine Werte nicht, ist recht robust und deshalb besser geeignet als RAM in einem Computer.
Jura speichert im EEPROM nicht nur Werte zur Programmablaufsteuerung, sondern auch viele andere Werte. Gesamtbezüge, Bezüge seit dem letzten Reinigungszyklus, Bezüge einzelner Tassen, Doppelbezüge und viele, viele mehr.
Wer mehr darüber wissen möchte, der sollte sich das Dokument „Der Logik auf der Spur“ ([url]Link aus Datenschutzgründen entferntsk=doc_download&gid=21[/url]) in unserem Dokumentenordern ansehen.
Da wir aber mit dem Zuordnen der einzelnen Speicherzellen noch lange nicht am Ende sind, würden wir uns über Eure Mithilfe freuen!
[/quote]Hallo erst mal…
Entgegen der im Dokument beschriebenen Steckerbelegung der Service-Schnittstelle hat meine Impressa S9 keinen 5-poligen sondern einen [b]4-polig[/b]en Anschluss der [b]Service Schnittstelle[/b].
Da ich hier nicht unnötig herumexperimentieren möchte:
Kennt jemand die Belegung des 4-poligen Stecker.
ist bereits ein Befehl bekannt, welcher die Logik zum ausgeben der gespeicherten Werte animiert und vor allem,
wie werden Daten über die Service Schnuttstelle in die Logik geschrieben?
(dies ist Testbetrieb besondesr wichtig um nicht das ganze EEprom zu löschen)Da ich bereits erfahrungen mit AVR (Minicomputern habe) möcht ich so eine Art Stand alone Service-Unit relisieren, welche ohne PC die Werte auslesen und ggf. auch schreiben kann. (Ausgabe via LCD)
18. Juni 2005 um 10:17 Uhr #20575Anonym
Inaktiv[quote]Entgegen der im Dokument beschriebenen Steckerbelegung der Service-Schnittstelle hat meine Impressa S9 keinen 5-poligen sondern einen 4-poligen Anschluss der Service Schnittstelle.[/quote]
Die S9 hat zwei Servicestecker.
Einen interen (CM91) dort ist die Belegung wie folgt:
1 TxD bzw. RxD
2 RxD bzw. TxD
3 GND
4 N/C
5 +5V(Die Zuordnung TxD / RxD muss noch gefunden werden)
Dann gibt es noch den extern zugänglichen Stecker mit 4 Anschlüssen der wohl wie folgt belegt ist (Belegung ist vom Serviceanschluss der Z5):
1 – Service Out (TxD)
2 – GND
3 – Service IN (RxD)
4 – VccAber du solltest mal die Leiterbahnen auf dem Logikprint nachverfolgen. +5V und GND lassen sich anhand der Bauteile meisst einfach ermitteln.
[quote]ist bereits ein Befehl bekannt, welcher die Logik zum ausgeben der gespeicherten Werte animiert und vor allem,
wie werden Daten über die Service Schnuttstelle in die Logik geschrieben?
(dies ist Testbetrieb besondesr wichtig um nicht das ganze EEprom zu löschen)[/quote]Nein, leider nicht. Erst mal muss man die Logikeinheit zum „Sprechen“ bewegen, dass ist der entscheidende, noch fehlende Schritt. Das heißt, das entsprechende Protokoll der Schnittstelle muß bekannt sein und die „Sprache“, mit der mit der Software des Prozessors „gesprochen“ werden kann.
Alle diese Informationen fehler leider (noch) und warten darauf, entdeckt zu werden  ??? 😉
Gruß, die Kaffeemacher…
27. Oktober 2005 um 22:56 Uhr #20576Anonym
InaktivHi
Ich habe begeisert Eure bisherigen Infos durchgelsen und würde mir gerne einen ReadOnly Leser bauen, um meiner Saphira Franke alle Infos zu entlocken. Eigentlich interessiert mich am meisten, ob die Aussagen über das Gerät wirklich stimmen 🙂
Nun … ähnliche Schaltungen zum lesen einer Seriellen Schnittstelle habe ich mit meinen Atmel 8515 häufiger gebaut, das sollte kein Problem sein. Leider konnte ich nirgends etwas über die Seriell Kommandos finden. Genauer würde mir ja schon das eine zum lesen reichen.
Kann hier jemand etwas dazu sagen ? Steht irgendwo eine Liste der bisher bekannten Befehle ?Wäre sehr nett weitere Infos für meinen Spieltrieb zu erhalten 🙂
Gruß
14. Januar 2006 um 15:22 Uhr #20585Anonym
InaktivBin neu hier und habe auch keine Impressa, sondern eine Subito.
Trotzdem finde ich das Projekt „Auslesen der Logikeinheit“ äüsserst spannend.
Kann jemand folgende Fragen beantworten?
1. Habe neuere Impressas (F-Series, S 95, S 9 etc.) auch den gleichen Renesas Prozessor verbaut? Wenn nein, kann jemand mal die genaue Bezeichnung vom Chip abschreiben?
2. Kennt jemand die Jura Service Software? Ist die irgendwie geschützt? Dongle etc.? Wenn ja, welcher Hersteller?
3. Sind neuere Juras von der Service-Werkstatt updatebar? – Damit meine ich nicht EEPROM-Konfigeinstellungen wie das 5000er-Limit bei der Impressa 500. Ich meine eine neue Software für den Prozessor. Wenn ja, hat jemand so ein Firmwarefile?
4. Was nutzt Jura für ein Servicekabel? Hat da jemand ein Bild von?
26. Februar 2006 um 14:35 Uhr #20577Anonym
InaktivHallo,
ich habe eine Impressa 500 und würde gerne an einem Projekt mitarbeiten,
wie man den Speicher per Infrarotschnittstelle ausliest!
Hat da schon jemand Erfahrungen damit???19. März 2006 um 20:16 Uhr #20578Anonym
InaktivHallo.
Leider hat bis dato noch keiner Ahnung von der IrDa Schnittstelle. Wobei diese auch immer mehr an Gewichtung verliert das Jura diese ja nicht mehr einsetzt. Fast alle Maschinen nutzen ja nur noch die Schnitstelle per Steckverbindung.-nico
1. November 2006 um 15:22 Uhr #20586Anonym
InaktivOffenbar scheint das Projekt Schnittstelle nicht mehr soooo interessant zu sein.Allerdings möchte ich dennoch einmal darauf eingehen.
Wer sich alle begleitenden Artikel zu dem Thema Interface und Schnittstelle durchgelesen hat wird wissen, daß es zur Kontaktaufnahme zwischen PC und VA eines Pegelwandlers bedarf. Wer es beim herstellen des zugegeben einfachst aufgebauten Moduls gerne mit „Fettrtiggerichten“ kocht bzw.lötet wird die Tage unter http://www.pollin.de fündig, denn da gibt es für 395€cent den entsprechenden Bausatz.
Wer da noch weiter stöbert kann sich bei der Gelegenheit gleich mit Moddingteilen wie LED´s und Widerständen eindecken.
Den Preis halte ich für angemessen zumal man es in dieser Variante günstiger wohl kaum selbst herstellen kann.
Zum antesten und vielleicht auch wieder bleibenlassen der Schnittstellengeschichte genügt selbstverständlich auch ein mit Lochrasterplatine aufgebautes Modul. :coffee:25. Juli 2007 um 1:39 Uhr #20579Anonym
InaktivHallo Leute,
gibt es schon Neuigkeiten vwzüglich des Auslesens, bzw. des Schreibens von Daten auf die Jura ?
Was für Elkos wurden genau verwendet ? Die Kapazität ist ja 22müF, aber für welche Spannung ?
Sorry, bin in E-Technik ne richtige Null 😉 Aber ich lerne gerne dazu *idea*3. August 2007 um 13:18 Uhr #20580Anonym
InaktivHallo zusammen,
mich würde interessieren, wo man sich die seriellen Eproms besorgen kann. Ich wollte an einer S70 experimentieren (mahlt bei Doppelbezug nur 6 Sekunden), also habe ich mir bei Conrad den 93LC66B/P besorgt, um zu Hause festzustellen, daß der wohl nur 16Bit breit beschrieben werden kann. Bei Pollin und Reichelt bin ich auch nicht fündig geworden. Bevor ich wieder Lust habe, weiter zu suchen, frage ich deshalb erstmal hier in die Runde……
1. in welchem Laden verstecken sich die Dinger?
2. geht auch der 93c66? Weiß ein Experte den Unterschied (außer der zulässigen Spannung)?MfG Zaphod
22. August 2007 um 11:53 Uhr #20581Anonym
Inaktivok, ich stelle die Frage nochmal neu:
wo kann ich diese Speicher kaufen?MfG Zaphod
16. März 2008 um 14:24 Uhr #20582Anonym
InaktivMoin Leute,
habe dieses Thema mit grossem Interesse gelesen und will es nicht in der Versenkung verschwinden lassen. Hat schon jemand was Neues herausgefunden?
Mich würde eine Ausbaustufe mit Netzwerkschnittstelle besonders interessieren, da könnte ich dann die Maschine direkt vom Rechner aus bedienen ;D
Erstmal gehts aber wohl darum, überhaupt mit der Maschine sprechen zu können. Ich besitze eine Z5.
Ein Fall für Hobby-Programmierer, bin leider keiner.Gruss, Gerd
16. Juli 2008 um 13:09 Uhr #20583Anonym
Inaktivhallo, leider kann ich den link nicht öffnen.
Link aus Datenschutzgründen entferntsk=doc_download&gid=24
wo bekomme ich denn die liste noch her?5. Oktober 2008 um 20:29 Uhr #20584Anonym
InaktivWäre es nicht am einfachsten, den H8/325 in einen Galep V zu stecken und das ROM auszulesen? Dort findet sich doch eine sehr genaue Beschreibung des Protokolls 😉
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