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Anonym aktualisiert.
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24. September 2006 um 20:52 Uhr #7409
Anonym
InaktivHallo,
wollte heute die Brüheinheit meiner E75 laut Anleitung ausbauen, da ich die Dichtungen dringend wechseln muss. Leider sind die großen Schrauben auf der rechten Seite (Getriebe) vom Vorbesitzer so fest geschraubt worden, dass ich die erste nur mit erheblichem Kraftaufwand lösen konnte. Die 2. (untere) ist so fest, dass der Schraubenkopf beim ersten Versuch die Schraube los zu drehen kaputt ging und nun der Torx Schraubendreher nicht mehr packt.
Gibt es eine Möglichkeit die Brüheinheit anders auszubauen, oder hat jemand Tipps, wie ich das Problem lösen kann?
Ich habe ein Bild eingefügt um zu dokumentieren, welche Schraube ich meine. Das Bild wurde vor dem Ausbauversuch gemacht.DANKE!! [img size=428]Link aus Datenschutzgründen entfernts/attachments/Cc5kr8my__Schraube.jpg[/img]
24. September 2006 um 21:56 Uhr #34356Anonym
InaktivTorx kaputt drehen? :clap2: Eigentlich unmöglich, es sei denn man nimmt den Torx eine Größe zu klein. Was gut und gerne mal passiert.
Also hol dir „Caramba“ sprüh die Schraube damit ein und dann huddel noch nen bissl rum.
Weil mit Schlitz reindrehmeln oder rein schlagen ist da nicht viel, das würd die Maschine nur kaputt machen.
Also wenn alles nicht hilft…..6mm Bohrer und dann den Schraubenkopf abbohren. Rest der Schraube (falls noch möglich) mit Zange herausdrehen. Wenn auch das nicht geht.
Bohrst du die Schraube von der Rückseite mit einem 5mm Bohrer genau mittig heraus und schneidest das Gewinde nach…oder kauf das Teil einfach neu 🙂 kost ja nix und Coffeemakers hat das gaaaaaaaaaaaaanz bestimmt vorrätig. 😉 *lovecoma*
Link aus Datenschutzgründen entferntshop.product_details/flypage,shop.flypage/product_id,167/category_id,19/manufacturer_id,0/option,com_virtuemart/Itemid,154/
24. September 2006 um 22:09 Uhr #34349Anonym
InaktivAlso, der Torx war nicht zu klein. Die erste Schraube habe ich ja trotz großem Kraftaufwand heraus gedreht. An der Schraube habe ich auch gestestet, ob ich eine Nummer zu klein wählte, weil ich den Fehler zuerst auch vermutete.
Kann ich anstatt Caramba auch WD40 nehmen? Das hab ich hier noch rumfliegen. Kriecht das denn weit genug in des Gewinde rein.
24. September 2006 um 22:19 Uhr #34350Anonym
InaktivProblem an der Sache, die Schrauben sind geklebt.
Also WD40 wird da garnix machen. Mit caramba hatte ich gute Erfolge. Ich verspreche aber keine Wunder!
24. September 2006 um 23:12 Uhr #34351Anonym
InaktivNun mal eine blöde Frage: Wieso sind die Schrauben geklebt und warum steht in keine Anleitung etwas davon?
24. September 2006 um 23:35 Uhr #34357Anonym
InaktivNa die sind nicht direkt geklebt.
Bei neuen Schrauben die man nachbestellt. (aber wiederrum auch nicht bei allen Herstellern) Bei Krups meine ich auf jeden Fall das das so ist…
…da ist auf dem Gewinde, auf einer Länge von 4mm ein grünlicher Belag. Dieser klebt eigentlich garnicht.
Dabei handelt es sich um mikroskopisch kleine Kleberbällchen. Beim eindrehen der Schraube in das dafür vorgesehene Gewinde werden diese mirkoskopisch kleinen Küglechen zerrieben und entwickeln eine !leichte! klebende Wirkung, so das sich die Schraube nicht von allein losrattern kann.
Ist das selbe Prinzip wie bei den neueren Audi’s an der Ölablasschraube. Oder haben die jetzt diese Streckgewindeschrauben ??? Ach falsches Thema falsches Forum.
Eigentlich ist es (in der Regel) kein Problem die Schrauben wieder heraus zu bekommen. Allerdings hatte auch ich schon bei manchen Maschinen das Gefühl als wenn einige Servicewerkstätten gerne mal zu einem anderen suuuuuper meeeega Klebern greifen.
Generell ist ein neuauftragen des Klebers nicht nötig.
SO sieht das aus. (Schraube nicht vom Kaffeevollautomat…sonder orginal Siemens…….Handysparte…. *rotwerd* )
[img]http://666kb.com/i/aht8jhjhjnfrmsu6x.jpg[/img]
25. September 2006 um 5:52 Uhr #34352Anonym
InaktivKlingt interessant, weiß aber immer noch nicht, weshalb man Klebkügelchen auf dem Gewinde verteilt. In meinem noch nicht beendeten Ingenieursstudium habe ich gelernt, dass Schrauben selbsthemmend sind, und deshalb keiner weiteren Behandlung unterzogen werden müssen. Naja, egal.
Werde mir mal Caramba kaufen und mein Glück dann noch mal probieren.
25. September 2006 um 9:49 Uhr #34358Anonym
InaktivAlso zum Thema selbsthemmendes Gewinde… Frag den Ralf doch mal warum einmal die Woche die Schrauben aus seinem Bürostuhl herausfallen.
Oder warum man beim PKW die Radmutter alle 50.000tkm nachziehen sollte.
…genau aus diesem Grunde wir Klebstoff aufgetragen. Ein standart Metrisches Iso Gewinde ist nicht selbsthemmend. Dafür sind die Flanken des Gewindeganges mit 60° nicht steil genug. Bzw die Gewindessteigung zu stark.
Naja kommt auf die genaue Definition von selbsthemmend an….. nichtlosratterbar? ….fällt nicht alleine aus der Gewindebohrung? :coffee:
A real american BA gaywinde is proberbly selfhämmend
Aber um dich nun endgültig umstimmen zu können….wenn Schrauben keiner weiteren Behandlung bedürfen….
1. Warum ist die Firma loctite so groß geworden?
2. Warum hat man das Kontern erfunden?
3? Wozu gibt es selbstsichernde Muttern?25. September 2006 um 9:52 Uhr #34353Anonym
InaktivSo sieht das BG Schräubchen aus:
[img]Link aus Datenschutzgründen entfernts/com_virtuemart/shop_image/product/ae1fb33d76e7a14e29f9b9e02817e8b4.jpg[/img]
Link aus Datenschutzgründen entferntshop.product_details/category_id,19/flypage,shop.flypage/product_id,378/option,com_virtuemart/Itemid,154/
Gruß,
Ralf.25. September 2006 um 19:01 Uhr #34354Anonym
InaktivMit selbsthemmend meine ich, dass sich die Schraube auch nicht selber losrattern kann. Allerdings glaube ich den Grund nun zu wissen, weshalb man diese „Klebschicht“ verwendet. Der Aufwand Schrauben zu konstruieren, die eine solche Schicht nicht benötigen ist dermaßen groß und teuer, dass es sich für Consumer-Produkte nicht lohnt..schlcith weg zu teuer. Ich habe mich erkundigt und man sagte mir, dass solche Berechnungen nur für Industrielle Anlagen vorgenommen werden.
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