- Dieses Thema hat 2 Antworten sowie 2 Teilnehmer und wurde zuletzt vor vor 18 Jahren, 3 Monaten von
Anonym aktualisiert.
-
AutorBeiträge
-
11. Oktober 2007 um 9:39 Uhr #10561
Anonym
InaktivGuten Morgen allerseits!
Nachdem ich heute früh mal wieder etwas an der Pulvermenge meiner alten Impressa herumspielen wollte, musste ich zum zweiten Mal in Folge mitansehen, dass die Maschine sich [b]beim Drücken der „P“-Taste nach ca. 4 Sekunden aus[/b]schaltet. Sie vergisst dann auch die sonst übliche „Brühgruppenposition“, also fährt beim erneuten Einschalten ne Referenzfahrt.
Dieses Problem hatte ich vor ein paar Tagen schon einmal mit der „Reinigen“-Taste (nicht Spülen!). Das Ergebnis war das gleiche – die Maschine ging aus, nach dem einschalten fuhr sie ne „Referenzfahrt“.
Der Witz – [b]alle anderen Tasten, also die für den Kaffeebezug, Spülen, Ein/Aus zuständig sind und NICHT zu den sog. Servicetasten unterhalb der Klappe gehöhren, gehen einwandfrei[/b], d.h. es ist Kaffeebezug möglich (1 oder 2 Tassen, etc.). So gesehen funktioniert die Maschine recht gut, aber mich machen diese Fehler stutzig…Auch schon vorgekommen ist der folgende Fall: Maschine komplett vom Stromnetz trennen, ein paar Minuten warten bis sich die restliche Spannung abgebaut hat, Maschine einstecken und einschalten. Nach der Referenzfahrt der BG auf die „P“-Programmiertaste drücken und siehe da – anstatt dass sie das Problem mit dem Ausschalten bringt, komm ich ins Menü und kann einstellen was ich will…
Nun zur eigentlichen Frage:
[b]Wenn ich die Maschine zerlege – auf was muss ich achten?[/b]
Sind da nur ein paar Kabel locker oder Kontakte oxidiert? (Glücksfall für mich – wenig/keine Kosten und Maschine geht wieder)
Oder hat der Leistungsprint nen „Batscher“? ( (motz) )
Vll zieht die Maschine auch nur irgendwo Fehlstrom und geht deswegen aus? (allerdings mal völlig Ahnungslos ins Blaue hineingeraten)
Oder irgendwie is Dreck/Kaffeepulver an den Print gekommen und verursacht ne Art Kurzschluss/Fehlfunktion?Vielleicht hatte ja schon einmal jemand den gleichen Fehler, allerdings hab ich mit der Suchfunktion nur was ähnliches gefunden…
Themen mit ähnlichem Inhalt:
„Impressa 500 schaltet sich selber aus nach dem einschalten “
„Ein -> Aus. Ein -> Aus. Jura S90 schaltet sich alleine aus“Werde wohl demnächst mal wieder in den Eingeweiden meiner Impressa herumwurschteln und den Logikprint trocknen (falls feucht) bzw. die Kontakte auf Korrosion und festen Sitz prüfen. Sollten allerdings schon VOR dem Zerlegen Tips kommen, an was der Fehler hängen könnte, wäre ein gezieltes Suchen wesentlich entspannter 🙂
Grüße aus Oberfranken,
Tweek aka Tobi11. Oktober 2007 um 23:05 Uhr #46790Anonym
InaktivHi Tweek,
ich würde mich auch erst mal am Logikprint versuchen und Kontaktprobleme der Steckverbinder oder einem Haarriss auf der Platine in Betracht ziehen.
Die Stecker am Logikprint können sich eigentlich nicht von alleine lockern aber durchaus etwas oxidieren, was für ungewollte Effekte ausreichen kann, wobei mir das Problem von Deiner Maschine in freier Wildbahn noch nicht begegnet ist.
Aufpassen sollte man immer beim öffnen der vorderen Tür: die Kabel zum Logikprint sind relativ kurz. Schwenkst Du die Tür/Front zu weit auf, dann kann es passieren, daß ein Stecker ganz/teilweise vom Logikprint abgezogen wird. Das siehst Du aber, wenn Du die Steckkontakte reinigen willst.
Siehst Du irgendwo auf der Platine ein gesockeltes IC, kannst Du es etwas anheben und wieder reindrücken, damit sich dessen Kontakte neu einschleifen.
Und bevor Du die Logikbox wieder zuschraubst wäre noch eine Kontrolle ratsam, ob die Platine korrekt im Gehäuse sitzt und ob [u]alle[/u] Schrauben an ihrem Platz sind, auch die äußeren Schrauben. Oder anders formuliert: sicherstellen, daß die Platine sich nicht biegen kann beim drücken der Tasten.
Tips, wie man einen tauben Elko oder eine kalte Lötstelle sieht kann ich Dir jetzt nicht geben.
Bin gespannt, ob sich das Problem so lösen läßt, wie gesagt: ich hatte den Fehler selbst noch nicht.
Gruß Zaphod11. Oktober 2007 um 23:53 Uhr #46791Anonym
InaktivNaja, ich vermute mal das ist bei der letzten Zerlegungsaktionen passiert…zumindestens habe ich seitdem die Programmierungstaste nicht mehr angerührt… (glaube ich)
Allerdings ist mir das erst jetzt aufgefallen, nachdem ich mal wieder etwas an der Programmierung (Kaffepulvermenge, etc) rumfummeln wollte…
Ich glaube nicht, dass ich die Platine so eingebaut ist, dass sie sich biegen kann – ich hab das Gehäuse davon nie geöffnet. Interessant ist halt, dass es funktionierte, als die Maschine mal ne ganze Ecke vom Netz getrennt war und sich die Restspannung verflüchtigt hat.
Möglicherweise liegt es wirklich an etwas Feuchtigkeit und/oder korrodierten bzw. nicht ganz sitzenden Steckern, denn die Platine selbst hab ich – wie schon gesagt – noch nie ausgebaut.
Aber gut – ich werd mich irgendwann mal dransetzen…
Kann aber noch etwas dauern, denn momentan stehen noch Klausuren an und dann gehts ab ins Lehramtsexamen 😉
Andererseits – etwas an der Maschine fummeln entspannt unheimlich 🙂Aber schon einmal vielen Dank für die Antwort – ich werd mal sehn, ob sich da was tun lässt. Basteln muss ich wohl eh bald mal, denn ich befürchte, die Mahlsteine sind langsam hinüber. Kaffee schmeckt noch gut, aber der Trester zeigt deutliche Körnung, trotz feinster Maleinstellung 🙂
Soweit das Wort zum Donnerstag…Schönen Abend und alle Zeit guten Espresso!
TobiasEDIT: Soeben kam ich wieder mal rein ins Menü… 18511 Bezüge hab ich schon – bei grob geschätzten 10 Jahren der Maschine 🙂
Nun gut – ich schau zu dass ich das mit dem „Tick“ irgendwie reparieren kann… -
AutorBeiträge
- Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.
