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Anonym aktualisiert.
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25. April 2007 um 8:51 Uhr #9246
Anonym
InaktivHallo,
nun wende ich mich selber einmal mit einem Problem an euch.
Meine Jura Impressa Scala hat leider vor geraumer Zeit den Dienst quittiert:
Das Problem:
[b]Wasser läuft direkt in die Auffangschale und nicht durch die Brühgruppe![/b]
Das Ventil wurde ausgebaut und durchgeblasen und scheint demnach zu funktionieren. Das Problem scheint viel mehr an dem Magnetventil zu liegen, welches das Ventil sperrt, also sprich: den Weißen Hebel drückt, welcher mit der Feder am Ventil befestigt ist. Könnt ihr folgen?
Ich weiß allerdings nicht, ob dies auch der Fehler ist. Es könnte ja auch an der Leistungselektronik liegen, die falsch oder gar nicht ansteuert.
DIe Brühgruppe sowie alles zugehörigen Teile funktionieren einwandfrei.
Könnte ich also mit meiner Vermutung recht haben und wie könnte ich diese Bestätigen. Ein neues Magnetventil kostet ja auch 30,- und ist nicht ganz so billig…daher wäre es unvorteilhaft wenn im nachhinein die LE fehlerhaft sein sollte.Viele Grüße an alle
Maximilian25. April 2007 um 10:14 Uhr #42217Anonym
Inaktiv1. Schale raus
2. Kontakte hinten überbrücken (damit die Jura denkt, sie hätte eine Schale)
3. Taste für eine Tasse drücken und kucken, was passiert und wo es raus läuft.Für 3. ist es empfehlenswert, eine Taschenlampe zu Hilfe zu nehmen, nicht jeder hat eine Innenbeleuchtung 😉
Der Magnet geht eigentlich nicht kaputt. Wahrscheinlicher ist, dass der Stift verbogen oder nicht am richtigen Platz ist, oder der Bolzen im Magneten klemmt.
Vergiss nicht, den Wischlappen bereit zu legen 😀
27. April 2007 um 9:34 Uhr #42218Anonym
InaktivDanke,
werd das demnächst einmal ausprobieren, aber es kann eigentlich nur am Magneten liegen, da das Ventil ja zerlegt wurde und auch nachdem der weiße Stift gedrückt wurde, hat das Ventil richtig geschlossen und dementspechend das Wasser geleitet..oder halt den Luftstrom 😉
Wie könnte man den Magneten wieder in Ordnung bringen, ohne einen neuen zu bestellen? der Stab lässt sich mit einer Zange ohne widerstand bis zum Anschlag herausziehen. Ist das normal oder muss dieser irgendwo dort arretiert sein?
Grüße
29. April 2007 um 12:20 Uhr #42219Anonym
InaktivHallo,
[quote]der Stab lässt sich mit einer Zange ohne widerstand bis zum Anschlag herausziehen. Ist das normal oder muss dieser irgendwo dort arretiert sein?[/quote]
Das ist normal so. Schaltet den der Drainagemagnet?
Gruß,
Ralf.3. Mai 2007 um 13:30 Uhr #42220Anonym
InaktivHallo, entschuldigt, dass ich lange nichts geschriebven habe. Seit heute gibts endlich wieder Internet 😀 Bin ja umgezogen.
Also. Ob der Drainagebagnet schaltet..das weiß ich nicht. ich denke aber mal nicht, da kein Tropfen Wasser in der Brühgruppe landet, sondern direkt in der Schale. Die Brühgruppe ist im wahrsten Sinne des Unwortes Furztrocken.
Grüße
3. Mai 2007 um 19:42 Uhr #42221Anonym
Inaktiv[quote author=Bratwurst link=topic=769.msg3709#msg3709 date=1177488849]
1. Schale raus
2. Kontakte hinten überbrücken (damit die Jura denkt, sie hätte eine Schale)
3. Taste für eine Tasse drücken und kucken, was passiert und wo es raus läuft.Für 3. ist es empfehlenswert, eine Taschenlampe zu Hilfe zu nehmen, nicht jeder hat eine Innenbeleuchtung 😉
Vergiss nicht, den Wischlappen bereit zu legen 😀
[/quote]Jeder Tip ohne eine Antwort hierauf wäre reine Spekulation
8. Mai 2007 um 12:24 Uhr #42222Anonym
InaktivOk, danke, werde ich bei Gelegenheit wirklich mal machen. Mir fehlt nur gerade etwas die Zeit…aber der Jakobs Dröhnung Kaffee ist langsam echt nicht mehr erträglich…denke, das ich da die korrekte Motivation habe 😉
11. Mai 2007 um 21:53 Uhr #42223Anonym
InaktivRinnt gebrühter Kaffee oder klares Wasser in die Schale?Kommt das Pulver trocken aus der BG oder nasse Tabs ? War die BG zerlegt ? Unterer Kolben villeicht um 180° verdreht eingebaut ? Der Magnet Wird fast nie kaputt . Schlecht Eingebaut , daß der Magnekolben klemmt und das Ventil immer drückt ?
19. Mai 2007 um 20:33 Uhr #42224Anonym
InaktivHallo,
also, ich hatte die Maschine bis dato nicht geöffnet oder an der Brühgruppe herum gepfuscht 🙂
Das Wasser in der Auffangschale ist normales Wasser..in der Brühgruppe hängt der Pfropfen, wo das Kaffeemehl hineinfällt, weil die Brühgruppe umgangssprachlich „furztrocken“ ist und kein einziger tropfen da hindurch geht. das Kaffeemehl staut sich also oben direkt nach der Öffnung in die Brühgruppe, weil sich der kleine Kolben nicht von selbst nach unten rutscht…eben zu trocken. Und wenn es jetzt heißt, dass nicht genügend schmiere dran ist…dann trete ich euch 😉 ich sagte doch, die Brühgrupe ist und bleibt trocken und normalerweise müsste es ja auch trester geben, das Kaffeemehl kommt aber nicht in die Brühgruppe.
ALso grob gesagt: DIe gewsamte Brührguppe ist eingetrocknet, weil die seit langem kein Wasser mehr von innen gesehen hat.
Grüße
Maximilian19. Mai 2007 um 20:47 Uhr #42225Anonym
InaktivDa rutscht gar nix von selbst, die Kolben werden vom Motor angetrieben. Der Motor hat i.d.R. genug Kraft, um auch das furztrockene Ding zu bewegen. Würde er es nicht schaffen, könnte die Maschine nicht initialisieren und bliebe mit einer Fehlermeldung stehen.
Kommt kein Wasser bis zur Brühgruppe, gibt es diverse Fehlerquellen:
– Drainageventil
– Magnet (eher unwahrscheinlich)
– Pumpe (dann käme aber gar kein oder nur sehr wenig Wasser)
– Heizung zugekalkt (d. k. a. g. k. o. n. s. w. W. siehe oben)Warum schaust du nicht einfach mal ohne Schale rein und verrätst uns, wann und wo Wasser raus kommt?
23. Mai 2007 um 7:57 Uhr #42226Anonym
InaktivHallo Bratwurst:
also:
Drainageventil: wurde zerlegt und alle Leitungen und Leitungsteile sind frei.
Pumpe: brummt eigentlich normal und es kommt normal wasser in die Auffangschale.
Heizung: Die ist ca. ein halbes Jahr alt und laut Aussage des Vorbesitzers, welcher auch die Maschine revidiert hat, inne sauber und nicht verkalkt. Wir hatten zu Hause bei meinen ELtern (wo die Maschine noch lief) Wasserhärte 2 und ich hab sie einmal enkalken lassen.Wegen dem Kolben: Ich meine nicht den oberen, wo der Kaffee gegen gepresst wird, sondern, der, wo der Kaffee hineinfällt. das ist kein Kolben, sondern eine kleine Platte, die normalerweise das Kaffeepulver auffängt und dann den Trester per Wasserdruck nach oben drückt. Verstehst du mich?
Also da wo der Kaffee reinfällt. schau dir mal das näher an…ist wirklich nur eine kleine Platte. Daher der Motor läuft ja auch ohne Probleme.Das Wasser landet direkt in der Auffangschale, und is klar. das Drainageventil schaltet auch und per durchblasen konnte auch die funktionstüchtigkeit bewiesen werden..also pusten da raus; ventil drücken pusten und es kam woanders raus.
Das Drainageventil wird offensichtlich nicht betätigt! Das ist das, was ich sagen kann.
Hoff ich konnte dir näher bringen, was ich meine, wenn wir an uns vorbeireden, dann klappt das nie so ganz 😉
Viele Grüße
24. Mai 2007 um 1:35 Uhr #42230Anonym
InaktivDas unten ist keine Platte, sondern ebenfalls ein (dünner) Kolben, der vom Motor angetrieben wird und durch den das Wasser gepresst wird. Da bewegt sich nix mit Wasserdruck 😉
Funktion Brühgruppe (einfache Beschreibung):
– Pulver fällt unten in den Zylinder
– Zylinder wird unter den oberen Kolben geschwenkt
– oberer Kolben fährt nach unten und presst das Pulver
– oberer Kolben fährt (nach dem Brühvorgang) wieder hoch
– unterer Kolben fährt hoch und drückt den Trester raus
– Zylinder wird zurück in die Ausgangsposition geschwenkt
– unter Kolben fährt nach unten und gibt damit den Zylinder zur Aufnahme von Kaffeepulver freiDrainageventil mit Pusten getestet …
Schon klar, die Luft nimmt den einfachsten Weg, aber stell dir das ganze mal unter nur 5 Bar Druck vor. Da macht das Cremaventil noch lange nicht auf, aber eine augenscheinlich intakte Dichtung, die bereits verbraucht ist, hält bei diesem Druck genausoviel Wasser auf, wie gar keine. Man kann die Dichtungen nicht durch Pusten oder Ankucken prüfen.Warum lässt du nicht endlich mal das Ding ohne Schale laufen und schaust, ob das Drainageventil betätigt wird und WANN das Wasser in die Schale läuft?
Wird es betätigt, ist es offensichtlich nicht dicht oder anderweitig defekt oder aber der untere Kolben ist verstopft und lässt kein Wasser durch. Letzteres würdest du aber durch ein deutlich verändertes Pumpengeräusch merken.
Wird es nicht betätigt, kann der Fehler am Magneten liegen (unwahrscheinlich), an einem defekten Triac, am defekten Optokoppler oder an der Steuerelektronik.22. Juni 2007 um 17:34 Uhr #42231Anonym
InaktivHallo Bratwurst,
entschuldige, dass ich mich erst jetzt melde…hatte keine Zeit.
Ok…nun…ich glaube das Problem gefunden zu haben: Die Brühgruppe.
WIe ich darauf komme, nachdem sich beim testen die Brühgruppe festgefahren hatte, habe ich sie ausgebaut und da fielen mir auch schon 2 kleine Gummizahnräder in die Hände.
Von den 6, die eigentlich drinne sein müssten, fehlte eines. Wo ds hin ist, das weiß ich nicht.
Ergo tippe ich darauf, dasws die Brühgruppe nicht richtig gearbeitet hat und so das wasser wieder raus kam.
EInfach weil der untere Kolben nicht mehr so ganz korrekt saß oder so.Habe das entsprechende Teil des unteren Kolbens nun provisorisch geflickt.
Haut mich nicht, aber das die abdeckung der kleinen Zahnräder immer wieder abfiel habe ich kurzen Prozess gemacht und die obere platte mit Epoxydharzkleber befestigt. Der Teil befindet sich gerade zum schnelleren aushärten bei niedrigen Tempteraturen im Backofen. Nicht ganz so schön, aber wenn es jetzt wieder funktioniert, dann weiß ich das es daran lag und ich eine neue oder auch gebrauchte Brühgruppe kaufen muss.Ich hoffe, ich kann die Bestellung des Ventils noch stornieren. Denn die 10,- könnte ich nochmal gut für die Brühgruppe Do it Yourself gebrauchen (wenn denn meine Vermutung stimmt).
Das Drainageventil hat betätigt, daher hattet ihr recht und es geht. Aber wer rechnet denn bitteschön auch damit, dass die Brühgruppe einen defekt haben könnte.
Warum ich jetzt darauf komme? Nun, beim testen kam kurzfristig 2 mal Wasser aus dem Auslauf, daher scheint dsa Ventil doch zu funktionieren.
Ob alles geklappt hat, werde ich hier noch erzählen, wenn der Kleber ausgehärtet ist.
Danke für eure Hilfe.
Grüße
Maximilian22. Juni 2007 um 20:42 Uhr #42227Anonym
InaktivHallo Max
Spar Dir den Einbau mit dem Geklebten Kolben . Heisses Wasser ist Gift für Epoxyd . Ist auch nicht geeignet für POM . Gibt nur einen Kleber dafür, der eine halbe neue BG kostet . Glaube einem Kunststoff-Profi . Ist schade um den Zeitaufwand . Um den Epoxy zu tempern , müsste der Ofen 12 Std bei 70° laufen . Lohnt das ?
Gruß Franz23. Juni 2007 um 12:47 Uhr #42232Anonym
InaktivHallo Franz,
danke für die Info.
Hab auch festgestellt, dass es nichts bringt. Zum einen ist wieder das Zahnrad rausgefallen und zum anderen ist scheinbar irgendwie der untere Brühkolben defekt. Sprich, normalerweise sitzt dieser ja auf der Leiste die durch die Zahnräder geht, aber der scheint irgendwie eine Art von Kolbenfresser zu haben wodurch der Kolben zwar nach unten fährt, die Kolbenplatte allerdings nicht. Kein Wunder, dass kein Wasser durch die Brühgruppe komme, wenn das Ventil kein Wasser durch den Kolben bringt, da dieser nicht auf das Ventil gebracht werden kann.
Denke mal mit einer neuen Brühgruppe wäre die Sache wieder erledigt.
Habe schon eine Mail an Coffeemakers geschrieben und das Drainageventil storniert. Hoffe die machen das, dann kann ich gleich die neue Brühgruppe bestellen und ich bekomme wieder Kaffee. Werde aber eine Gebrauchte nehmen…ca 60,- für eine Nigelnagelneue habe ich dann doch nicht.
Das Manetventil funktioniert doch, denn das hört man jetzt deutlich am „Klack“ welches kurz vor dem Brühvorgang auftritt.
Danke für eure Hilfe und zur Lösungsfindung..auch wenn es nicht das war, was ich vermutete 😉
Grüße
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