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Anonym aktualisiert.
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22. September 2007 um 17:15 Uhr #10478
Anonym
InaktivStecker in Steckdose, Maschine einschalten …. es beginnt Referenzlauf der Brühgruppe … hört sich alles normal an, Brühgruppe bleibt auch an der richtigen Stelle stehen und dann gehen die oberen 4 Lichter an …. Wahlschalter auf Dampf, links und rechts blinkt, aber es tut sich nichts, kein Pumpengeräusch, gar nichts …. mal testweise Spültaste gedrückt, aber nichts passiert…. Flowmeter überprüft, alles sauber ???
Was kann das für ein Fehler sein ?
Gruß
Peter22. September 2007 um 20:56 Uhr #46399Anonym
InaktivHi Kreiseltaucher,
bevor Du Optokoppler und Triac auf dem Leistungsprint prüfst, wirf einen kurzen Blick auf den Wassertank. Wäre ärgerlich, wenn sich nur der Schwimmer verklemmt hat.
Ansonsten erstmal an der Pumpe messen, ob Spannung ankommt und dann Optokoppler und Triac.
Bitte daran denken, daß an Pumpe und Leistungselektronik normal 230V anliegen!
Moment….da gibt’s noch einen ganz fießer Fehler:
Wenn der Membranregler oder die Pumpe verstopft sind, kann es sein, daß Du das Pumpgeräusch fast nicht mehr hörst.
Gruß Zaphod23. September 2007 um 16:25 Uhr #46400Anonym
InaktivKomisch, Komisch ….. ich hab den Netzstecker einfach mal anders herum in die Steckdose gesteckt und nun läuft die Maschine wieder, egal wie rum der Netzstecker nun steckt. Aber irgend etwas stimmt meiner Meinung nach trotzdem nicht. Ich hab am Gehäuse des Boilers Spannung anliegen und zwar volle 230 Volt wenn ich zwischen dem Boilergehäuse und dem schwarzen KAbel der Pumpe messe. Drehe ich den Netzstecker rum ist es weg. Da stimmt doch was nicht
24. September 2007 um 13:39 Uhr #46401Anonym
InaktivDu hast vergessen, die Steckdose umzudrehen…keine Sorge, da stimmt alles, außer Du wärst Elektriker von Beruf :laugh:
Durch das Drehen des Netzsteckers hast Du erst die Phase und dann Masse am schwarzen Kabel und der Boiler selbst ist geerdet, also gleiches Potential wie die Masse. Du kannst Dir dazu mal das Schaltbild im Downloadbereich anschauen.
Das ganze erklärt mir allerdings nicht den Fehler, den Du hattest. Aber so lange der Fehler nicht mehr auftaucht wirst Du ihn auch nicht finden und ich kann nur weiter spekulieren.
Gruß Zaphod
[i]never change a running system[/i]24. September 2007 um 14:13 Uhr #46402Anonym
InaktivUnd wieso hab ich einen ordentlichen Stromschlag bekommen als ich das Gehäuse des Boilers angefasst hab (motz)
24. September 2007 um 14:34 Uhr #46420Anonym
InaktivHallo !
Ich habe gerade mal scharf nachgedacht :
Also ich habe auch schon mehrfach das Gehäuse der Termoblocks berührt, da ich wissen wollte, ob er warm wird und das einzige negative was ich da hatte war, dass ich mir die Finger verbrannt habe.
Es ist richtig, dass das Gehäuse des Termoblocks geerdet ist und die Erde das selbe Potential wie die Masse hat. Was mich nur wundert, wenn du den Stecker in die Dose steckst und Du, wie Du sagtest dir einen Stromschlag eingefangen hast, müsste eigentlich ein satter Kurzschluss vorliegen und die Sicherung /der FI sollte auslösen.
Daher würde ich, vor allem wo die 250 Volt aussen am Gehäuse des Termoblocks anliegen, dem Fehler wirklich mal hinterher gehen.
Wenn mich meine Kentnisse nicht im Stich lassen, sollte der Wiederstand zwischen Steckkontakt der Anschlussleitung und dem eigentlichen Körper nahezu unendlich sein. Ist er dieses nicht, so steht meiner Meinung nach auch das durchfliessende Wasser unter Spannung.
Diesen Gedanken finde ich eher heikel, aber es ist bestimmt auch ein schöner Tod beim letzten Kaffe zu sterben.
Gruß
G.
24. September 2007 um 14:47 Uhr #46403Anonym
InaktivLaut Aussage von Coffeemakers … Herr Bolleininger …. hat der Boiler im Innern einen Kurzschluss. Scheint mir logisch.
24. September 2007 um 19:01 Uhr #46404Anonym
Inaktivnimm jetzt erstmal die Maschine vom Strom und meß mit einem Multimeter den Widerstand zwischen Boilergehäuse und Heizkontakt. Wenn der Widerstand nicht unendlich beträgt, dann zieh das schwarze und blaue Kabel vom Boiler ab und meß nochmal den Widerstand. Ist immer noch ein Widerstand zu messen, dann hat der Boiler einen Schluß und muß erneuert werden. Andernfalls liegt der Fehler in Richtung Leistungselektronik und wenn Du bei jeder Messung unendlich hast, dann würde ich mir Gedanken um die Erdung im Stromnetz machen, bauseitig oder an einer eventl. vorhandenen Mehrfachsteckdose.
Im Voraus Entschuldigung für meine schlampige Diagnose.
Gruß Zaphod24. September 2007 um 20:50 Uhr #46409Anonym
InaktivHallo Zaphod,
es war keine schlampige Diagnose…
Manchmal ist es einfach besser, wenn noch mal jemand anderes über so einen Fehler drüber schaut.
Wenigstens ist ihm nun geholfen.
Meine Aussage ist auch nur eine Vermutung, mal sehen was wirklich raus kommt.
Gruß
G.
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