*** Fragen an die Experten *** – Pumpe Drainageventil Ich weiss nicht weiter ….

Ansicht von 9 Beiträgen – 1 bis 9 (von insgesamt 9)
  • Autor
    Beiträge
  • #4909
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo,

    nachdem ich nun seit einer Woche an einer Jura Impressa herumbastele und auch schon sehr intensiv in diesem Forum geforscht habe weiß ich nicht mehr weiter:

    Ich bekam eine Jura Impressa die innerhalb von zwei Tagen immer weniger Kaffe lieferte und am Ende ganz versagte.

    Nach dem Aufschrauben ist mir gleich aufgefallen, dass der Heizblock, ein noch altes Modell ohne Legrisanschlüsse, außen verkalkt ist und der Metallkorb, in dem er montiert ist, war stark verrostet – folglich schien hier schon lange Wasser auszutreten.

    Nach dem Einbau eines neuen Heizblocks, das Gerät hat übrigens nur einen, der liefert heißes Wasser und auch Dampf, Austausch der Schläuche und gründlicher Reinigung der Brühgruppe mit Einbau neuer Dichtungen, liefert die Maschine heißes Wasser und Dampf, aber es kommt kein Tropfen Kaffe raus. Auch beim Spülen kommt kein Tropfen Wasser aus dem Auslauf.

    Blasetest ergibt volle Dichtigkeit der Brühgruppe.

    Mein Verdacht ist, dass zu wenig Druck aufgebaut wird. Wenn ich Kaffee brühen will geht alles nach Vorschrift und die Maschine brüht und brüht und brüht… Bis dann das nasse Pulver samt dem Wasser aus der Brühkammer in den Trester fällt. Auch beim Spülen platscht das Wasser aus der Brühkammer in den Trester.

    Das Federventil (Cremaventil) am oberen Kolben ist ok und das Sieb ist sauber, also daran liegt es nicht.

    Wenn ich sicher wäre, dass es daran liegt, würde ich sofort ne neue Punpe einbauen, aber wie teste ich, ob die alte Pumpe nicht doch richtig funktioniert?

    Ich habe den Schlauch von der Pumpe zum Heizblock abgezogen: Die Pumpe pumpt mir das Wasser dort schön in die Tasse. Danach habe ich den Schlauch oben am Verteiler abgezogen (Wählrad Dampf/Kaffee) und auch dort wurde meine Tasse schön vollgepumpt. Dann habe ich den Schlauch an der Brühgruppe abgezogen und das Wasser wurde in die Auffangschale gepumpt.

    Nur hatte ich den Eindruck, dass für 15 bar Druck mehr Wasser hätte kommen müssen…

    Kann das auch am Flowmeter liegen? Wie teste ich das Flowmeter und wie die Pumpe???

    Ich habe inzwischen bemerkt, dass der Auslauf oben an der Brühgruppe, es handelt sich nicht um einen Schlauchanschluß, sondern nur um eine Kunststoffschnaube, etwas zu steil nach oben zeigte. Nachdem ich sie etwas nach unten korrigierte, tropft es wenigstens nach Ewigkeiten ein wenig.

    Wenn ich zum Beispiel keinen Kaffee einfülle oder nur Spüle, dann kommt kein Wasser aus dem Auslauf. Da ich das Gehäuse abgebaut habe läßt sich der Vorgang aber sehr gut beobachten. Die Maschine brüht und brüht und brüht und es kommt nirgends ein Tropfen Kaffee oder Wasser raus, bis der Brühvorgang/ das Spülen beendet ist und die Brühgruppe in Ausgangsposition zurückfährt. Dann platscht ein Schwall Wasser in den Auffangbehälter für den Kaffee.

    Wenn ich die Mengenautomatik ausschalte und Kaffeebohnen reingebe, dann läuft alles so ab:
    Die Pumpe läuft kurz an – Vorbrühen – die Pumpe läuft dauerhaft an und nach ca. 20 Sekunden Brühzeit kommen die ersten Tropfen aus dem Auslauf. Nach 1 Minute Brühzeit hab ich dann immerhin 100 ml raustropfen lassen. Irgendwie sollte das besser gehen finde ich…

    Ich habe es nun mal genau ausgemessen:

    Wenn ich den Schalter auf Heißwasser drehe, dann benötigt die Maschine 40 Sekunden für 100 ml heißes Wasser.

    Für 100 ml Kaffe, gemahlen aus ganzen Bohnen aus dem Bohnenbehälter, benötigt die Maschine ab dem Drücken des Startknopfes genau 1:45 Minuten bei der Taste für 2 Tassen (mehr gemahlenes Pulver) und 1:15 Minuten bei der Taste für 1 Tasse (weniger gemahlenes Pulver),
    wobei der Auswurf des Kaffepulvers meiner Meinung nach von sehr feuchter Konstinez ist. Ich kenne diesen Auswurf eher trockener und stärker gepreßt. Der Auswurf meiner Maschine ist relativ locker, dafür aber sehr feucht.

    Ich habe nun leider keinen Vergleich zu einer anderen Jura-Maschine, aber die Dauer kommt mir sehr lang vor, zumal der Auslauf eher austropft den ausläuft. Während des gesamten Brühvorganges kommt kein Tropfen Wasser oder Kaffe aus der Brühgruppe, diese ist also dicht.

    Allerdings kommt beim Auswurf des Pulvers auch stets ein Schwall Wasser / Kaffee mit. Ich weiß nicht, ob das normal ist.

    Jetzt habe ich, nachdem ich wenigstens mit ca. 2 Minuten Brühzeit der Maschine eine Tasse Kaffe abringen konnte ein neues Problem:

    Ich ahbe alles nochmals zerlegt, gereiningt und gefettet. Dabei habe ich auch das Flowmeter zerlegt und gereinigt. Das Teil ist leichtgängig und in Ordnung.

    Allerdings ist mir beim Zerlegen das Drainageventil auseinandergefallen und ich habe bemerkt, dass es jetzt ständig tropft. Nachdem ich es nochmals zerlegt habe und die Dichtungen andersherum eingelegt habe, kam das Wasser nur noch aus dem Drainageventil, es kam sogar etwa Kaffee raus!

    Wie und wann müßte das Drainageventil vom Magnetschalter eigentlich angesprochen werden? Welche genaue Funktion erfüllt dieses Ventil?

    Wie gehören die Dichungen links und rechts, also zum Magnetschalter hin und zum Auslauf hin eingebaut und wie kriege ich das Ding wieder dicht?

    Denn jetzt kommt wieder nix mehr an Kaffee aus der Maschine raus, es ist zum Haareraufen!

    Tut mir leid wenn meine Ausführungen zu langatmig sind, aber ich versuche den Fehler möglichst genau zu beschreiben.

    Vielen Dank schon mal.

    Euer verzweifelter Michael

    #23182
    Anonym
    Inaktiv

    Wow  😮

    also wo fange ich jetzt an.

    [quote]Wie und wann müßte das Drainageventil vom Magnetschalter eigentlich angesprochen werden? Welche genaue Funktion erfüllt dieses Ventil?

    Wie gehören die Dichungen links und rechts, also zum Magnetschalter hin und zum Auslauf hin eingebaut und wie kriege ich das Ding wieder dicht?[/quote]

    Angesprochen beim auseinanderfahren der BG. Um ein etstehen eines Vakuums zu verhindern.
    Drainageventile wieder dicht bekommen geht ganz einfach. Altes raus, neues rein. Bei zahlreichen Versuchen habe ich dies als einzig vernünftig funktionierende Methode erkannt.

    [quote]Wenn ich den Schalter auf Heißwasser drehe, dann benötigt die Maschine 40 Sekunden für 100 ml heißes Wasser.[/quote]

    ist noch im Rahmen des normalen.

    [quote]Nur hatte ich den Eindruck, dass für 15 bar Druck mehr Wasser hätte kommen müssen…[/quote]

    stimmt

    [quote]Kann das auch am Flowmeter liegen? Wie teste ich das Flowmeter und wie die Pumpe???[/quote]#

    Für die Pumpe habe ich und auch das CoMa team ein Messgerät. Solltest du aus Raum Ruhrgebiet kommen…können wir gerne mal testen.

    [quote]Tut mir leid wenn meine Ausführungen zu langatmig sind, aber ich versuche den Fehler möglichst genau zu beschreiben.[/quote]

    Macht nicht…ist doch schön. das belebt das Forum etwas  😉
    Allerdings wenn du so viel schreibst solltest du demnächst nicht vergessen dabei zu schreiben welches Modell deine Maschine ist.  😀

    Gruß
    -nico

    #23183
    Anonym
    Inaktiv

    So, nachdem ich jetzt drei mal 20 Minuten lang nen Text eingetippt habe, und jedes mal wenn ich ihn abschicken wollte wieder rausgeworfen wurde, hier noch mal die Kurzform! >:(

    Danke für die schnelle Antwort. Es handelt sich um eine Jura Impressa Scala.

    Was könnte denn passieren, wenn das Drainageventil nicht mehr angesprochen wird, sprich nicht vom Magnetschalter geöffnet wird?

    Wann genau beim Brühen oder Spülen wird das Ventil angesprochen? Ist der Vorgang deutlich wahrzunehmen oder kann man das gar nicht sehen oder hören?

    Ein Kabel vom Magnetschalter ist nämlich am nicht angeschlossen und mit Isolierband umwickelt. Kann mir jemand sagen, wie der Magentschalter richtig verkabelt gehört?

    A propos Kabel, beim Ausbau des Flowmeters bin ich auf einen Kabelstrang gestoßen, der aus der Bedienungseinheit vorne rauskommt und in einem kleinen weißen Stecker endet, der nirgends angeschlossen ist. Allerdings habe ich auch keine Stelle gefunden an der der Stecker passen könnte. Ist das vielleicht der Servicestecker zum Auslesen der Logik?

    Ich muß dazusagen, dass der kleine Drehschalter vorne, an dem die Kaffemenge eingestellt werden kann, vor einiger zeit mal Kurzschlüsse verursacht hat. Der wurde dann von einem Elektriker abgeklemmt und seitdem blieben die Sicherungen drin. Man muß halt aufs Knöpchen drücken um den Brühvorgang zu starten und dann nochmal um ihn zu beenden. Nun hängen hinter der Pumpe zwei Kabelenden rum, die mit Isolierband umwickelt sind, und eines davon geht wie gesagt zum Magnetschalter.

    Viele Fragen und vielleicht ein paar Antworten ???

    Vielen Dank,

    Michael

    #23184
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo Michael,

    [quote]So, nachdem ich jetzt drei mal 20 Minuten lang nen Text eingetippt habe, und jedes mal wenn ich ihn abschicken wollte wieder rausgeworfen wurde, hier noch mal die Kurzform![/quote]

    Wo wirst du denn rausgeworfen?

    [quote]
    Was könnte denn passieren, wenn das Drainageventil nicht mehr angesprochen wird, sprich nicht vom Magnetschalter geöffnet wird?[/quote]

    [korrigiert] Das Wasser läuft immer durch die Brühruppe. Restwasser kann nicht aus der Brühgruppe ablaufen. [/korrigiert]

    [quote]Wann genau beim Brühen oder Spülen wird das Ventil angesprochen? Ist der Vorgang deutlich wahrzunehmen oder kann man das gar nicht sehen oder hören?[/quote]

    Beim Brühen:

    Kaffee Taste drücken – Mahleinheit mahlt – Brüheinheit fährt nach unten – Pumpe schaltet ein – JETZT ÖFFNET DAS DRAINAGEVENTIL!
    Am Ende des Brühvorgans SCHLIESST DAS DRAINAGEVENTIL.

    [quote]Ein Kabel vom Magnetschalter ist nämlich am nicht angeschlossen und mit Isolierband umwickelt. Kann mir jemand sagen, wie der Magentschalter richtig verkabelt gehört?[/quote]

    Das ist nicht gut. Schau‘ dir doch am besten mal den Schaltplan für den Leistungsprint der Impressa 500 an.

    Ist zwar nicht identisch mit der Scala, aber was den Anschluss des Magnetschalters anbelangt sollte das reichen.

    Du kannst kannst auch noch mal in der Bildergallerie nachsehen, da sollten noch mehr Bilder vom Magnetschaltern sein.

    [quote]Ich muß dazusagen, dass der kleine Drehschalter vorne, an dem die Kaffemenge eingestellt werden kann, vor einiger zeit mal Kurzschlüsse verursacht hat. Der wurde dann von einem Elektriker abgeklemmt und seitdem blieben die Sicherungen drin. Man muß halt aufs Knöpchen drücken um den Brühvorgang zu starten und dann nochmal um ihn zu beenden. Nun hängen hinter der Pumpe zwei Kabelenden rum, die mit Isolierband umwickelt sind, und eines davon geht wie gesagt zum Magnetschalter.[/quote]

    Das hört sich aber nicht wirklich professionell an was der Elektriker da gebastelt hat. Wenn du Lust hast, kannst du ja mal ein paar Fotos machen, dann läßt sich das besser beurteilen.

    Gruß, Ralf.

    #23204
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo Ralf,

    Danke für die umfassende Antwort.

    [quote]Wo wirst du denn rausgeworfen?[/quote]

    Das war jedes Mal anders, ich bin wohl einfach zu blöd zum bedienen eines Forums…
    Mal war der Text weg, nachdem ich ein neues Explorerfenster geöffnet habe. Als ich zu meinem Text zurückkehrte war das Kästchen einfach leer, mal war die Einloggzeit abgelaufen und einmal wollte ich die Rechtschreibung prüfen, danach war der Text zwar fehlerfrei, aber auch nicht mehr vorhanden… :-\

    Egal, mir wird jetzt langsam einiges klarer. Ich habe nochmal Rücksprache mit meinem Schwiegerpapa (Vorbesitzer) gehalten. Der hat mir gesagt, dass der Anfangsverdacht, der Drehknopf für die Wassermengenregulierung verursache den Kurzschluß, sich nicht bestätigt hat. Es war der Magnetschalter des Drainageventils und den hat der Elektriker kurzerhand abgeklemmt.

    Das der Magnetschalter nen Kurzen hatte wundert mich nicht, denn da ist offensichtlich von oben Wasser aus dem undichten Thermoblock gelaufen.

    Die Maschine wurde aber noch ca. 6 Monate verwendet und lieferte einwandfrei Kaffee, obwohl kein Magnetschalter mehr das Drainageventil betätigte und dieses somit eigentlich das Wasser direkt in den Auffangbehälter hätte ablassen müssen. (Nach Deinen Angaben, ich kenn mich da ja nicht aus..) ???

    Jedenfalls ging das noch ne Weile ganz gut, aber ich nehme an, dass das die Pumpe ganz schön mitgenommen hat und dieses deswegen immer weniger Druck aufgebaut hat.

    Die Pumpe werde ich wohl auf jeden Fall mal austauschen. ;D

    Ansosnten werde ich mal das Magnetventil anklemmen und sehen, ob es immer noch Kurzschlüsse verursacht, oder ob es nach dem Austrocknen wieder geht. Wenn nicht, dann muß halt ein neues her.

    Wenn es wieder geht, dann werde ich sehen, ob dann das Drainageventil wieder betätigt wird und dann vielleicht sogar wieder Kaffee rauskommt.

    Ich ja mal gespannt wie ein Flitzebogen ! ::)

    Ich werde dann Bericht erstatten.

    PS: Die gebrauchten Drainageventile aus dem Shop sind aber schon dicht, oder? ;D

    Ciao,

    Michael

    #23205
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo,

    also den Magnetschalter habe ich wieder angeschlossen, hat sich aber nix getan. Weder die Sicherung flog, noch das Ventil hat sich bewegt.

    Ich war zu faul mehr als die Rückseite des Gerätes zu öffnen, aber von da müßte man ja auch beobachten können wie der Magnetschalterarbeitet oder?

    Wenn man von der Rückseite aus über die Pumpe hinweg auf den Magnetschalter guckt, habe ich den dünnen weißen Draht wieder an den Steckverbinder rechts angeschlossen und den scharzen durchgeschliffenen Draht (also damit meine ich, dass der Anschluß an den kleinen Traffo links davon weitergeleitet wird, also ein durchgeschliffener Anschluss) wieder an den Steckverbinder links.

    Eben so, wie es auf dem Foto von Ralf zu sehen ist, da sieht man den Magnetschalter ja von vorne.

    Der dicke Metallstab, der hinten aus dem Magnetschalter herausragt, der müßte sich ja bewegen, wenn dieses arbeitet oder? Also müßte ich von der Rückseite des Gerätes aus auch sehen können, ob der Magnetschalter funktioniert… ???

    Ich glaube wir sind auf dem besten Wege die Machine wieder funktionstüchtig zu bekommen. ;D

    Danke schon mal.

    Michael

    #23206
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo Michael,

    wenn das so weiter geht, wirst du noch Vollautomaten Spezialist!

    [quote]
    Das war jedes Mal anders, ich bin wohl einfach zu blöd zum bedienen eines Forums…
    Mal war der Text weg, nachdem ich ein neues Explorerfenster geöffnet habe. Als ich zu meinem Text zurückkehrte war das Kästchen einfach leer, mal war die Einloggzeit abgelaufen und einmal wollte ich die Rechtschreibung prüfen, danach war der Text zwar fehlerfrei, aber auch nicht mehr vorhanden…[/quote]

    Wenn du dich auf der Startseite anmeldest, wähle mal „angemeldet bleiben“ aus, dann solle das Problem mit der Einloggzeit behoben sein.

    [quote]Die Maschine wurde aber noch ca. 6 Monate verwendet und lieferte einwandfrei Kaffee, obwohl kein Magnetschalter mehr das Drainageventil betätigte und dieses somit eigentlich das Wasser direkt in den Auffangbehälter hätte ablassen müssen.[/quote]

    Ja wenn dein Magnetschalter in der richtigen Stellung festsitzt, dann geht das schon 😉 Muss sich dann aber eingentlich recht fauchend anhören, wenn die Brühgruppe dann nach dem Brühen auseinanderfährt…

    [quote]PS: Die gebrauchten Drainageventile aus dem Shop sind aber schon dicht, oder?[/quote]
    Die Drainageventile haben wir nur „Neu“.

    [quote]Der dicke Metallstab, der hinten aus dem Magnetschalter herausragt, der müßte sich ja bewegen, wenn dieses arbeitet oder? Also müßte ich von der Rückseite des Gerätes aus auch sehen können, ob der Magnetschalter funktioniert… [/quote]

    Ja, den Magnetschalter kann arbeiten SEHEN und HÖREN.

    Viel Erfolg noch!

    Gruß, Ralf.

    #23222
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo Ralf,

    vielen Dank nochmals für Deine Hilfe. Ich bekomme mitlerweile Mails von anderen Leuten, die ähnliche Probleme haben, daher will ich die Funktionsweise des Drainageventils genau verstehen, dann kann ich diesen Leuten vielleicht auch weiterhelfen.

    [quote]Beim Brühen:

    Kaffee Taste drücken – Mahleinheit mahlt – Brüheinheit fährt nach unten – Pumpe schaltet ein – JETZT ÖFFNET DAS DRAINAGEVENTIL!
    Am Ende des Brühvorgans SCHLIESST DAS DRAINAGEVENTIL.[/quote]

    Öffnen bedeutet, dass der Metallstab des Magnetschalters rausfährt und den federbelasteten Metallstift des Drainageventils gegen den Federdruck in das Ventil schiebt. Richtig?

    Dann bleibt das Drainageventil während des gesamten Brühvorgangs in dieser Stellung und nach dem Brühen schließt es wieder, das bedeutet, der Metallstab des Magnetschalters fährt wieder zurück und die Feder drückt den Metallstift des Drainageventils wieder zurück in die Ausgangsposition. Auch richtig?

    Ich habe nämlich mal am ausgebauten Drainageventil herumprobiert und bin zu folgendem Ergebnis gelangt:

    Wenn es in er Ausgangsstellung ist, also der Metallstift durch die Feder nach außen gedrückt wird, und ich in den Wasserzulauf puste, dann kommt die Luft aus dem runden Auslauf, sprich aus dem Teil, der das Wasser in die Brühgruppe leitet.

    Wenn ich den Metallstift gegen den Federdruck in das Drainageventil drücke und dann reinpuste, kommt die Luft aus dem eckigen Auslauf links am Drainageventil, also gegenüber dem federbelasteten Metallstift.

    Also entweder ist daran was falsch, oder ich habe Deine Erklärungen nicht richtig verstanden. Denn Du sagtest ja:

    [quote]Zitat
    Was könnte denn passieren, wenn das Drainageventil nicht mehr angesprochen wird, sprich nicht vom Magnetschalter geöffnet wird?

    Das Wasser läuft nicht durch die Brühgruppe sondern über das Drainageventil in die Auffangschale.
    [/quote]

    Ist dann die neutrale Stellung des Drainageventils so, dass der federbelastete Stift eingedrückt ist oder dass er nicht gedrückt ist?

    Also in meiner Maschine (da der Magnetschalter nicht funktioniert) ist der federbelastete Stift dauerhaft in Ruhestellung. Ist das Drainageventil somit „GEÖFFNET“ oder „GESCHLOSSEN“ ? ???

    Bedeutet das, dass in einer funktionierenden Maschine, der funktionierende Magnetschalter den federbelasteten Stift des Drainageventils in „Ruhestellung“ ständig reindrückt und erst beim Brühvorgang rausläßt?

    Denn schließlich ist meine Maschine längere Zeit ohne funktionierenden Magnetschalter einwandfrei gelaufen und dabei war das Drainageventil dauerhaft in „entspannter“ Stellung, sprich der federbelastete Metallstift war durch die Federkraft ganz nach außen gedrückt worden.

    Ich hoffe ich nerve Dich nicht mit meiner infantilen Fragerei, aber dass ich ständig irgendwelche Maschinen und Geräte demontiere und wieder zusammenbaue bedeutet schließlich nicht, dass ich Ahnung von der Materie habe.

    Aber ich würde gerne sehr genau die Funktionsweise der Maschine, insbesondere des Magnetschalters und des damit zusammenhängenden Drainageventils verstehen.

    Also vielen Dank noch Mal für Deine geduldigen Erklärungen.

    Viele Grüße,

    Michael

    PS: Ich hab mir vorsorglich schon mal einen Magnetschalter, ein Drainageventil und ne Pumpe bei euch bestellt, ich hoffe dann haben sich meine Probleme erledigt. Wobei man an den Magnetschalter ja echt bescheiden rankommt…

    #23181
    Anonym
    Inaktiv

    Ach ja, eines hab ich noch vergessen.

    [quote]Ja wenn dein Magnetschalter in der richtigen Stellung festsitzt, dann geht das schon 😉 Muss sich dann aber eingentlich recht fauchend anhören, wenn die Brühgruppe dann nach dem Brühen auseinanderfährt…[/quote]

    Also ein Zischen konnte ich bis jetzt nicht feststellen. Wie gesagt sitzt der Magnetschalter in der Ruheposition fest, wie eben beschrieben.

    Na mal sehen…

    😉

Ansicht von 9 Beiträgen – 1 bis 9 (von insgesamt 9)
  • Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.