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Anonym aktualisiert.
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18. November 2007 um 19:51 Uhr #10840
Anonym
InaktivHallo !
Ich habe die Vienna eines Kollegen hier und verstehe diese Maschine nun wirklich gar nicht…
Aber der Reihe nach :
1. Die Maschine verliehrt wärend des Brühens Wasser… Die Stelle gefunden habe ich bereits… Nur kann ich mir nicht erklären ob es normal ist, oder nicht… Sie verliehrt am Einlauf der Brührgruppe Wasser… Die Dichtungen des „Einlaufstutzens“ (ich nenne das Ding mal so, da ich keine Ahnung habe, wie es richtig heisst) habe ich bereits getauscht… Auf diesem Stutzen befinden sich zwei Dichtungen, nur als Anmerkung. Ist es normal, das nach ca. einem Wassertank unter dem Tresterbehälter eine Pfütze zu finden ist ? Ich vermute das „Leck“ am Anschluß der Brühgruppe und weniger am Stutzen selber. Wenn man die BG heraus zieht, verliehrt das Ding Wasser… Vielleicht hilft das ja weiter…
2. Die Maschine mahlt Kaffe, selbst wenn keiner mehr vorhanden ist, bis der Arzt kommt, oder aber das Mahlwerk an überhitzung stirbt.. Ist das normal ???
3. Die Maschine pumpt auch nicht vorhandenes Wasser, selbst wenn der Wassertank inzwischen staubtrocken ist. Den Schwimmer im Tank, der fehlte, habe ich bereits eingesetzt, nur dummerweise brachte das mal gar keinen Erfolg…
Kennt sich hier jemand mit den Dingern aus ??? Denn der Kollege hat mir bereits angedroht, das seine Schwiegermutter ebenfalls eine Maschine dieses Modells hat und ich die ja gerade mit durchschauen könnte…
Für die schnellen Antworten danke ich im Voraus.
G.
19. November 2007 um 13:00 Uhr #47725Anonym
InaktivHi TopSecret,
1. Falls die Brühgruppe noch nicht revidiert wurde….. revidieren.
Es könnte sein, daß versucht wurde, die Brühgruppe unsachgemäß heraus zu ziehen und dabei der Auslaufstutzen verzogen wurde, also erstmal den Auslaufstutzen begutachten.
Sollte sich im Einlaufstutzen der Brügruppe einiges an Kalk abgelagert haben, würde ich diesen entkalken und dann nochmal probelaufen.
Schau mal, ob der Wasserablaufkanal unterhalb des Auslaufstutzens verstopft ist wegen der Pfütze unter der Tresterschublade.
Wenn beim herausziehen der Brühgruppe ein bisschen Wasser abtropft ist das i.O..2. Nein, das darf nicht sein. Das Mahlwerk mahlt solange, bis die Dosierkammer gefüllt ist, aber nicht länger als 20 Sekunden. Dann wird mit Bohnenmangel der Mahlvorgang abgebrochen.
3. Die meisten Vienna brauchen mangels Reed-Kontakt auch keinen Schwimmer. Das Fehlen von Wasser wird erst registriert, wenn die Turbine sich nicht mehr dreht.
Gruß Zaphod
19. November 2007 um 13:41 Uhr #47726Anonym
InaktivHallo Zaphod,
die BG habe ich, naja, revidiert… Sagen wir mal, ich habe sie gefettet und den einen Dichtungsring erneuert… Mehr viel mir bei dem verbauten Ding von Brühgruppe nicht ein… Habe ich was vergessen ???
Der Auslaufstutzen sieht gerade aus… Er ist wohl nicht mehr der neuste (schon etwas sehr schwarz), aber das ist ja nur ein optischer Mangel, wenn alle Dichtungen erneuert wurden… Ich werde sie aber auf jeden Fall noch etnkalken… Wenn ich mich nicht irre hat sie kein Programm, sondern ich muss die Maschine mit von Hand befüllen… Wie befülle ich denn die BG ? Kann man die BG eigentlich zerlegen ?
Ja, ich gebe ja zu, ich habe von Jura und ähnlichen „etwas“ Ahnung… Saeco ist für mich wirkliches Neuland.
Ach, die Maschine hat keinen Ablaufkanal… Die Mulde, in der die BG steckt, endet in einer Art Schütte, das wars…
Was mir gestern Abend noch aufgefalle ist : Der Anschluss der BG, also des Gegenstück des Auslaufstutzens hat unten eine Öffnung, das ist auch richtig so, nur wenn dort Wasser drinn steht, sollte das doch sicherlich in der Auffangschale landen… diese ist aber bei dem Modell zu kurz… Daher vermute ich den Fehler auch am/in/um/bei der BG.
Ich werde mich heute Nachmittag noch mal dran setzen und sehen was passiert… Vielleicht hattest Du bis dahin ja Zeit mir das Entkalken zu erklären…
Gruß
G.
19. November 2007 um 15:50 Uhr #47727Anonym
InaktivDu mußt nicht die ganze Brühgruppe entkalken, der Einlaufstutzen kann nach lösen einer Schraube abgeklipst werden.
Bei der Brühgruppe ist es wichtig, daß in den 2 Kanälen links und rechts, in denen die Brühkammer läuft, sich kein Schmutz/Pulver/Trester oben abgelagert hat, da die Brühgruppe sonst Probleme hat, in die Brühposition zu kommen. Die Stange vom unteren Brühkolben sollte auch gefettet sein. Des weiteren wäre die Rändelspannmutter noch zu prüfen und in dem Moment auch das Brühsieb zu reinigen, das hat mit Deinem Problem aber nichts zu tun.
Die Brühgruppe läßt sich auch zerlegen. Am besten ein paar Bilder machen während dem Auseinanderbauen.Zum Thema entkalken: stimmt, es gibt kein Entkalkungsprogramm. Entkalkt wird über das Heißwasser/Dampfrohr mit Zitronensäure. Also Maschine einschalten, Dampfhahn öffnen, Entkalker laufen lassen, nach ca. 1Tasse Maschine ausschalten und den Entkalker wirken lassen. Nach ein paar Minuten Maschine wieder einschalten…. usw… bis der Tank leer ist. Das betrifft jetzt allerdings nicht Dein Undichtigkeitsproblem. Wenn Du die Brühgruppe entkalken willst, dann kannst Du auch einfach einen Kaffee beziehen. Die Brühgruppe muß danach sowieso gereinigt werden.
Glaub mir, die Maschine hat einen Wasserablaufkanal im unteren Bereich der Mulde (wenn die Schütte rechteckig ist,dann nenne sie ab sofort Wasserablaufkanal). Wenn dieser verstopft ist, dann tritt an der Mulde Wasser über, wenn mehrmals hintereinander Kaffee bezogen wird.
Gruß Zaphod
23. November 2007 um 10:32 Uhr #47722Anonym
InaktivHallo !
So, nun mal der Abschlussbericht :
Ich habe inzwischen beide Maschinen überarbeitet… Sie waren a) nicht gefettet (BG und Dichtungen) und b) sind sie unterschiedlich…
Das Problem mit dem Wasser… naja… in der zweiten Maschine gab es am Eifüllstutzen eine Blende mit einem Auslauf, diese fehlte bei der ersten komplett…
Mein Kollege scheint aber zufrieden zu sein…
Gruß
G.
26. November 2007 um 19:00 Uhr #47728Anonym
InaktivHallo !
Es ist wie immer… Zu früh gefreut…
Zaphod, hast Du eine Idee ???
Bei der ersten Maschine fehlt eine Art Blende (das ist auch leider die, die das Wasser verliehrt)…
Die zweite Maschine hat diese doofe Blende. Sie sitzt rund herum vor dem Einfüllstutzen und hat unten einen Auslauf, den man mit einem Pfeifenreiniger reinigen kann. Leider ist bei der ersten Maschine von dem Ding nichts zu sehen…
Und von Saeco bekommt ja auch nur recht wenige Gehäuseteile zu kaufen…
Auf jeden Fall kam mein Kollege heute und meinte „An das Ding musste noch mal ran“…
Ich kann ja schlecht mit Silikon einen Ablaufkanal formen und ich denke mal, das Unterlegen von Keilen bringt vielleicht einen Erfolg (das Wasser landet in der Auffangschale) sieht aber auf die Dauer doch recht doof aus…
Ich muss zugeben, es ist recht schwer zu beschreiben, aber ich versuche mein Bestes…
Hat noch irgenjemand eine Idee… Oder gibt es diese sagen wir mal „Rinne“ als Ersatzteil zu kaufen ???
Ich bin für jeden Tip, für jede Idee sehr dankbar.
Gruß
G.
27. November 2007 um 12:54 Uhr #47723Anonym
InaktivSchade…
Naja, so bin ich wenigestens wieder auf der Startseite…
30. November 2007 um 12:43 Uhr #47736Anonym
Inaktiv….sorry, bin die Tage nicht am PC vertreten. Wenn ich online angezeigt werde liegt das meistens an meinem RSS-Reader, der mich automatisch anmeldet, das heißt mein PC ist an, mehr nicht.
ich habe das Teil, das Du suchst noch nicht einzeln gefunden. Kann sein, daß es nur zusammen mit der Montageplatte zu bekommen ist. Dieser [i]Einsatz zur Montageplatte[/i] ist ja eigentlich geklebt und läßt sich normal gar nicht ausbauen. Das wurde bei der Incanto-Reihe glücklicherweise so geändert, daß der Einsatz geschraubt wurde.
Blöde Sache: entweder sucht Du eine Schrottmaschine und baust die komplette Montageplatte um oder Du reißt den Einsatz aus ’ner Schrottmaschine heraus und hoffst, daß Du ihn vernüftig einkleben oder -schweissen kannst…. oder Du versuchst den Einsatz für Incanto umzubauen (bin mir aber nicht sicher, ob das mit den Maßen und dem Auslaufkanal hinhauen kann).
Nebenbei: das Problem, daß während dem Brühvorgang dort Wasser heraus dröppelt, ist damit nicht behoben. Der Wasserablaufkanal soll das Wasser, das während dem Ein-und Auskoppelvorgang der Brühgruppe läuft, auffangen. Während dem Brühen soll dort kein Wasser heraustropfen oder -fließen.
Falls Du kein Explosionsbild der Vienna hast schau mal auf http://www.cerinicoffee.com links unten: parts diagrams
Ich würde Deinem Kollegen erstmal mit einem wirtschaftlichem Totalschaden drohen, falls er den Einsatz nicht mehr findet.Gruß Zaphod
2. Dezember 2007 um 18:25 Uhr #47724Anonym
InaktivHallo Zaphod,
es ist doch zum Mäuse melken….
Ich muss zugeben, mein Kollege kann den Wasseraustritt auch nicht richtig beschreiben… Er vermutet, dass es beim Brühen passiert… Ich denke eher, es ist vor bzw. nach dem brühen…
Ich finde in dem Ding nämlich nichts, was undicht ist, ausser halt dieser Auslauf…
Naja, ich werde mal gucken, wenn das Ding wieder hier ist… Ansonsten mache ich wirklich einen Totalschaden draus…
Danke
G.
4. Dezember 2007 um 1:27 Uhr #47729Anonym
InaktivHast Du die Maschine schon mal geöffnet?
Bevor Du Dir eine Mordsarbeit mit dem Einsatz machst, würde ich den Boiler auf Kalkaustritt inspizieren.
Wenn Du den Deckel abgenommen hast, kannst Du auch sehen, ob während dem Brühvorgang Wasser aus dem Einlaufstutzen drückt.Gruß Zaphod
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