Mahleinheit – Welche Teile sind defekt

  • Dieses Thema hat 27 Antworten sowie 3 Teilnehmer und wurde zuletzt vor vor 18 Jahren, 1 Monat von Anonym aktualisiert.
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  • #47873
    Anonym
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    Ich habe dir die Dateien eben per Mail geschickt.

    #47887
    Anonym
    Inaktiv

    ok, ich hab’s gehört…. leider bin ich nicht wirklich schlauer geworden.

    Ich würde zuerst mal schauen, ob der Boiler Kalkaustritt hat. Eventuell dampft der Boiler auf die Elektronik und den Mikroschalter vom Dosierer.
    Wenn der Mikroschalter schwergängig ist, dauert’s ein bisschen länger, bis er der Elektronik signalisiert „Kammer voll“. Dadurch wird auch das Pulver etwas mehr gepresst und beim nächsten Mahlvorgang dauert es einen Moment, bis die Bohnen wieder richtig eingezogen werden. Oder durch Feuchtigkeit ist das Pulver etwas verklebt.
    Auf alle Fälle würde ich keine größeren Investitionen tätigen, wenn der Boiler vielleicht demnächst auch über den Jordan springt.
    Für eine Vienna mahlt das Gerät etwas lange. Die Mahlsteine werden wohl nicht mehr ganz scharf sein, zumal Du sagst, der Trester ist grob. Ich glaube im Moment aber nicht, daß die Mahlsteine erneuert werden müssen.
    Wie ist der Mahlgrad eigentlich eingestellt?

    Gruß Zaphod

    #47874
    Anonym
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    Alles klar, ich werde deine Ratschläge mal genauer anschauen.

    Der Mahlgrad ist zwischen 6 und 8 (kanns gerade nicht ganz genau sagen).

    #47875
    Anonym
    Inaktiv

    Also der Mahlgrad steht auf 8.

    Kalkaustritte kann ich nirgends feststellen.

    Ich habe jetzt aber eben die Mahlsteine bestellt und werde es auf den Versuch ankommen lassen. Wenn es nichts bringen sollte, versuche ich sie halt wieder zu verkaufen.

    Wenn ich den Einbau vollzogen habe werde ich hier natürlich Bericht erstatten.

    Bis hierhin nochmal Danke für die Hilfe.

    #47880
    Anonym
    Inaktiv

    Guten Morgen zusammen

    Vielleicht noch ganz kurz die Frage: Gibts beim Einbau irgendetwas speziellen zu beachten? Wahrscheinlich nur die alten raus und die neuen rein, oder?

    Oder sollte im Zuge dessen auch gleich noch irgendetwas mit erledigt werden?

    Danke und Gruß

    #47881
    Anonym
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    Hallo !

    Ausser den üblichen Einbautips solltest du dabei nichts beachten müssen, oder gar tauschen müssen.

    Gruß

    G.

    #47888
    Anonym
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    -das Mahlwerk ordentlich aussaugen und „auspinseln“
    -die Kunststoffeinfassung der Mahlscheibe beim öffnen nicht zu sehr verkanten und aufpassen, daß die Raster weder brechen noch an der Kante abrunden.
    -die Schraube, die den Kegel fixiert könnte ein Linksgewinde haben, bin mir nicht ganz sicher.
    -oft sind am Kegel noch die 3 Kugeln festgeklemmt. Entweder ein Tuch auf den Tisch legen oder ggf. beim lösen aufpassen, wo sie hinfallen.
    -Falls Du die untere Scheibe zum reinigen auch heraus nimmst, nur ganz vorsichtig saugen, damit dem Filzring nix passiert.
    -merk Dir die Position der Gummidämpfer.
    -beim Einbauen: erst die Gummidämpfer, dann die Scheibe, dann die Federn, Kugeln auf die Feder. Dann den Kegel ohne Druck auf die Kugeln setzen und vorsichtig drehen, bis die Kugeln in den Löchern sitzen (es wäre nicht das erste Mal, daß dabei eine Kugel von der Feder rollt).
    -Die weiße Schnecke rastet in 2 Positionen, wahrscheinlich erst, wenn der Kegel herunter gedrückt wird. Also beim zuschrauben aufpassen, daß die Schnecke richtig sitzt und Du beim schrauben kein neues Gewinde in den Kunststoff schneidest. Nicht zu fest drehen.
    -sicherstellen, daß sich nach dem Zusammenbau Kegel und Scheibe nicht auf dem feinsten Mahlgrad treffen können.

    Gruß Zaphod

    #47882
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo zusammen –

    ich komme leider beim Einbau nicht weiter.
    Ich habe die Maschine wie auf dem Bild im Anhang zu sehen ist auseinandergenommen. Aber ich komme an der Stelle leider nicht weiter.

    Wie muss ich weiter vorgehen, um an die Mahlsteine heranzukommen?

    Es wäre super, wenn mir da jemand weiterhelfen könnte.
    Oder hat vielleicht schon jemand eine (bebilderte) Anleitung auf seinem Rechner?

    Auf jeden Falls schon mal vielen Dank! [img size=845]Link aus Datenschutzgründen entfernts/attachments/0jMokLwZ__CIMG2710.JPG[/img]
    [img size=845]Link aus Datenschutzgründen entfernts/attachments/mSsPjksX__CIMG2711.JPG[/img]
    [img size=845]Link aus Datenschutzgründen entfernts/attachments/QJfO69B2__CIMG2712.JPG[/img]

    #47883
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo !

    Du musst den Ring mit den Löchern nach links drehen, so dass die beiden blau markierten Stellen deckungsgleich sind.

    Dann kannst Du den inneren Teil des Mahlwerks entnehemen.

    Es gab mal eine Anleitung auf coffeemakers, aber leider finde ich sie nicht mehr…

    Stöber mal selbst, vielleicht findest Du sie.

    Auf jeden fall, nachdem der Ring deckungsgleich ist, inneren Teil entnehmen, nun hast Du die äusseren Mahlsteine in der Hand.

    Der Gegel in der Mitte wird durch eine Schraube gehalten (vorsicht : unter dem Kegel sitzen drei Kugeln auf Federn).

    Vielleicht hat der kurze Ratschlag geholfen.

    Gruß

    G.

    #47895
    Anonym
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    Guten Morgen zusammen,

    zunächst mal vielen Dank für den Tipp. Damit hat es dann auch recht schnell geklappt. Wenn man es weiß ist es ganz einfach…

    Ich habe also gestern abend noch die neuen Mahlsteine verbaut. Bei der ersten Kaffeeportion hat es auch so geklungen, als wäre alles wieder i.O.. Leider hat man schon bei der zweiten gemerkt, dass es immer noch genauso klingt und bei der dritten war es dann ganz vorbei und das gequälte Mahlgeräusch kam wieder.

    Der Wechsel der Mahlsteine hat also leider überhaupt nichts gebracht.

    Hat jemand noch eine Idee, was es sonst noch sein könnte? Die gesamte Mahleinheit? Der Motor davon? Oder vielleicht irgend ein Zahnriemen (sollte der Antrieb überhaupt über einen Riemen laufen)?

    Ich bin jetzt doch etwas ratlos. Und wie gesagt, das Geld für eine Fachwerkstatt will ich einerseits nicht ausgeben, weil es sich andererseits bei den Preisen einfach nicht mehr lohnt…

    #47896
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo !

    Es kann jetzt natürlich auch noch sein, dass sich der Motor verabschiedet, das die Kohlen am Motor verbraucht sind…

    Ich vermute fast, das du den Motor wechseln musst. OK, die Mahlsteine kannst Du drin lassen, oder sie bei einer Auktion verkaufen und dir ein komplettes Mahlwerk ordern.

    Hier der Link zum Shop :

    [url=Link aus Datenschutzgründen entferntshop.product_details/flypage,shop.flypage/product_id,286/category_id,65/manufacturer_id,0/option,com_virtuemart/Itemid,155/]Link aus Datenschutzgründen entferntshop.product_details/flypage,shop.flypage/product_id,286/category_id,65/manufacturer_id,0/option,com_virtuemart/Itemid,155/[/url]

    Preis 105,- Euro.

    Einen einzelnen Motor habe ich nicht gefunden, ich weiss auch nicht, ob es ihn einzeln gibt.

    Gruß

    G.

    #47897
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo zusammen –

    ich kann das Thema nun zum Abschluss bringen.

    Die Maschine war jetzt doch zum Anschauen in einer Werkstatt, die sich kulanterweise dazu Bereit erklärt hat, die Erstuntersuchung kostenfrei zu erledigen.
    Dabei kam heraus, dass das Mahlwerk noch astrein in Ordnung ist.

    Kaputt ist irgendeine Steuerplatine, die das verursacht, wenn sie zu warm wird. Deshalb mahlen die ersten Tassen auch noch einwandfrei. Der Austausch würde 150€ plus Arbeitszeit kosten.

    Man hat uns dort allerdings empfohlen, die Maschine noch so lange zu benutzen, bis die Platine komplett abgeraucht ist und dann eine neue Maschine zu kaufen, da sich diese Investition nicht mehr lohnen würde.
    Es könne nichts passieren, die Maschine würde die Maximalzeit von 25 Sekunden mahlen, bevor das Mahlwerk abschaltet. Wenn bis dahin genug Kaffee gemahlen ist kommt der Kaffee ansonsten muss man halt nochmal drücken. Oder warten bis sie wieder abgekühlt ist.

    Also lasse ich das Mahlwerk jetzt würgen bis irgendwann der Rauch rausgeht…

    Ich möchte mich nochmal herzlichst für die Hilfe bedanken!
    Viele Grüße

    #47889
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo !

    Wir helfen doch gerne…

    Gruß

    G.

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