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Anonym aktualisiert.
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26. November 2014 um 12:10 Uhr #20587
Anonym
Inaktiv@mathias1
Mit Befehlen hat er nix zu tun, richtig. Dort stehen veränderbare Parameter und Werte. Befehle im fixen Teil des Prozessors.
26. November 2014 um 15:38 Uhr #61963Anonym
InaktivDas Forum hier lebt ja 🙂 Okay, dann jetzt mal ausführlicher: Ich habe meine Jura Impressa S95 neulich auf RFID umgebaut und noch ein paar Spielereien. Wen es näher interessiert, das Video ist hier: https://www.youtube.com/watch?v=hGvdymS_08c
Dann erst habe ich festgestellt, dass hier schon jemand wichtige Vorarbeit geleistet hat und sich der Zugang über den Service-Port durchaus lohnt, da schon genug bekannt ist.
Gestern habe ich es dann geschafft, mit der Maschine über einen Microcontroller zu kommunizieren und so über mein Notebook z. B. ein- und auszuschalten.Was jedoch noch nicht so ganz klappt ist das Decodieren der Antwort der Maschine. Oder vielmehr scheint die Decodierung zu klappen, es gibt jedoch scheinbar ein paar Jura-„Sonderzeichen“.
Wenn ich nämlich über den Service port die volle Kontrolle über die Maschine habe, dann ist es ja auch nicht nötig an der Maschine herumzulöten, wie ich es in dem Video getan habe. Bei meiner Maschine ist es egal (über 10 Jahre alt), aber wenn ein Gerät noch Garantie hat, dann will man nicht an der Elektronik herumlöten.
Ergo: Ich könnte bald das über den Service port machen, was ich im Video auch getan habe, nur ohne die Maschine zu öffnen und die Garantie zu verlieren. 🙂
Und daher brauche ich halt alle Informationen, die irgendwie zu beschaffen sind. 😉
Wie ihr an die Befehle gekommen seid, ist mir allerdings noch nicht ganz klar. Wenn ihr irgendwas haben wollt, ob Speicherdump oder was auch immer ich hier tun kann, das wäre kein Problem.
26. November 2014 um 16:10 Uhr #60253Anonym
InaktivMitschneiden beim Terminal brachte erste Erkenntnisse, danach dann einfach Ausprobieren, einer löschte mir dann das EEPROM, naja, passiert.
Und dann habe ich das an einer andern Maschine getestet. Einer S90. das ging nach dem gleichen Muster, aber doch nicht ganz gleich. Was wir bisher haben, habe ich vorhin hochgeladen.@coffit:
Bei Deinem Posting Nr. #8449 ist kein Anhang, hast Du da was vergessen?26. November 2014 um 16:13 Uhr #60252Anonym
InaktivDanke! Ich gucke es mir gleich mal an. Dann werde ich am besten erst mal die Maschine auslesen und die Werte speichern, bevor ich die Befehle ausprobiere.
26. November 2014 um 16:34 Uhr #60251Anonym
Inaktiv[quote]Bei Deinem Posting Nr. #8449 ist kein Anhang, hast Du da was vergessen?[/quote]
Da issser doch (tongue)26. November 2014 um 16:35 Uhr #60246Anonym
InaktivIch habe mir Dein Video angesehen, seeehr nett:)
Vielleicht sollten wir mal sprechen.
Bei den größeren Maschinen (also auch bei der S90) gbts den Inkassomodus, damit kann man die Bedienung sperren, und freigeben. Das sollte helfen, wenn man Zugriffe ausschließlich via Arduino steuern möchte. Eingriffe in die Maschinen sind selbstverständlich zu keinem Zeitpunk nötig.26. November 2014 um 16:36 Uhr #60247Anonym
Inaktivaaaaaaaaaah, jetzt 🙂
Noch ein Hinweis, zumindest bei einigen Maschinen kann man das Display der Maschinen zur Anzeige von Daten nutzen, die über die Seriele Schnittstelle kommen. Wie das geht und bei welchen Maschinen wissen wir allerdings noch nicht.
Bei einigen kann man auch den Starttext verändern. Beispielsweise bei der IMPRESSA F9. Das konnte man selber via CONNECTIVITY KIT machen. Wie das geht, wissen wir…26. November 2014 um 18:36 Uhr #60245Anonym
InaktivOh, das ist ja klasse, dass man die Tasten sperren kann! Ich dachte, der Inkasso-Modus würde nur neuere Maschinen betreffen, daher habe ich das für mein altes Schätzchen einfach ausgeblendet. ^^
26. November 2014 um 19:42 Uhr #61962Anonym
InaktivLeider fehlt mir die passende Schnittstellenplatine der S90 zum Testen. Sollte jemand eine haben, wäre ich sehr Dankbar.
Die sitzt dann normalerweise hinten an der Rückwand und da ist dann eine SUB-D 9-Pol Buchse, mit der das MDB-Interface kommuniziert, so eines fehlt mir auch noch 🙁
Ich habe bisher nur mittels IMPRESSA TOKEN testen könen.
Den Befehl zum Ein- und Ausschalten kann man der EXCEL-Tabelle entnehmen, mehr aber leider nicht, da die Platine fehlt…Für die Abrechnung mit Karten wäre folgende Bedienung denkbar:
Du identifizierst Dich mit Karte an der Maschine, drückst danach eine Produkttaste, die Maschine sendet nun die Nummer der Taste, das INKASSO-Gerät sagt dann entweder nix (nix passiert), oder *JA (danach startet die Maschine automatisch den Bezug) oder *NEIN (was da passiert, dürfte selbsterklärend sein 😉 )Ich vergaß:
Die befehle werden in Klartext und nicht im normalen Jura-Protokoll gesendet. allerdings sind das nur die der neueren Juras.
Die älteren arbeiten mit dem Jura-Protokoll.
Inkassomodus der S90 einschalten: ?M3
ausschalten: ?M1
Was die Maschinen zur Quittung antworten muß, weiß ich derzeit leider auch nicht. 🙁1. Dezember 2014 um 0:49 Uhr #66263Anonym
InaktivDas mit dem Inkassomodus habe ich noch nicht ganz kapiert. Was genau bewirkt der und was kann man da noch weiter einstellen oder auslesen?
1. Dezember 2014 um 19:17 Uhr #69750Anonym
InaktivDer bewirkt, das man Geld einwerfen muß, um einen Kaffee beziehen zu können.
Damit wird also nach Tastendruck nicht ein Kaffee gebrüht, sondern über die Serielle Schnittstelle gefragt, ob ausreichend Kredit vorhanden ist. Im Grunde eine einfache Ja/ Nein Frage.
Das angeschlossene Gerät (MDB-Interface, IMPRESSA TOKEN oder was auch immer) sagt innerhalb einer festgelegten Zeit dann Ja oder Nein zum Bezug.
An einem Passenden Gerät kann man sich also mittels Karte identifizieren und am Kaffeeautomaten eine Taste drücken. Der Automat teilt Seriell mit, welche Taste gedrückt wurde und wartet auf Freigabe (oder Sperre). Somit kann man auswerten, wer von welchem Produkt wieviel verzehrt hat. Natürlich kann der Tastendruck auch Seriell an die Maschine gesendet werden, diese stellt dann, wie oben beschrieben, die Anfrage… Rest siehe oben….1. Dezember 2014 um 21:54 Uhr #69751Anonym
InaktivAh, danke! Ich müsste das nicht unbedingt so nutzen, sondern könnte es auch auf dem Mikrocontroller programmieren und dann nur den Kaffee mahlen lassen. Aber mir gefällt es, dass man sich identifiziert und dann eine Taste drücken kann und dann der Kaffee kommt (sofern Kredit vorhanden ist). Sind denn da die anderen Befehle und die Protokolle auch bekannt?
Ich überlege schon, ob ich später eine Arduino library schreibe. Damit könnte man dann recht bequem verschiedene Maschinen ansteuern, z.B mit Befehlen wie „coffeemaker.on();“ oder „coffeemaker.product(2);“. Wäre eine super Sache, allerdings müssten dann für die verschiedensten Maschinen auch die Befehle klar sein. Dann würde man einmal den Maschinentyp festlegen und der Rest funktioniert dann auf allen Maschinen gleich.
Kaffee zubereiten klappt bereits über RFID und die serielle Schnittstelle am service port. Auf das Loggen (Zeitstempel) wollte ich verzichten. Ich überlege noch, wie ich das mit dem Kredit mache: Nur aufsummieren oder Prepaid. Wie ist denn das bei den Jura-Maschinen?
1. Dezember 2014 um 21:59 Uhr #66264Anonym
InaktivBei der S90 sind nur ein- und ausschalten des Inkassomodus bekannt. Mehr leider nicht.
Bei den neueren Maschinen ist sehr viel mehr bekannt.Vieles der Maschinen ist überall gleich, aber nicht alles, was die Befehle und auch die Speicherzellen angeht. Daran arbeiten wir noch. Man kann RAM-Werte lesen, EEPROM-Inhalte lesen und schreiben, ebenso die analogen Eingänge abfragen, um beispielsweise Temperaturen der Boiler zu kennen, aber auch Durchflußmengen, Wasserstand in Tank und Tropfschale…
7. Dezember 2014 um 14:31 Uhr #69752Anonym
InaktivSo, nachdem ich in der letzten Zeit ziemlich faul war, habe ich mich heute mal wieder drangesetzt und immerhin das Lesen stabilisiert, so dass ich nun vernünftige Antworten bekomme und kein Kauderwelsch mehr.
Dann habe ich gerade mit dem Inkassomodus etwas experimentiert. ?M1 schaltet den Inkassomodus aus und ?M3 ein – das war bekannt. Die Jura (zumindest die Impressa S95) wartet dann 5 Sekunden auf eine Antwort. Die richtige Antwort wäre dann ?ok und dann wird der gewünschte Kaffee zubereitet. Mehr braucht man nicht, denke ich, was den Inkassomodus angeht.
Sieht dann so aus (Jura Impressa S95): [code]FB DF DB DF 11111011 11011111 11011011 11011111 F
DF DB DB DF 11011111 11011011 11011011 11011111 A
FB FB FF DB 11111011 11111011 11111111 11011011 :
DB DB FF DB 11011011 11011011 11111111 11011011 0
FB DF FF DB 11111011 11011111 11111111 11011011 6
DF FF DB DB 11011111 11111111 11011011 11011011FB FB DB DB 11111011 11111011 11011011 11011011
FF FF FB DF 11111111 11111111 11111011 11011111 o
FF FB FB DF 11111111 11111011 11111011 11011111 k
FB FB FF DB 11111011 11111011 11111111 11011011 :
DF FF DB DB 11011111 11111111 11011011 11011011FB FB DB DB 11111011 11111011 11011011 11011011
FF FF FF DB 11111111 11111111 11111111 11011011 ?
DB DB DF DF 11011011 11011011 11011111 11011111 P
DF DB DB DF 11011111 11011011 11011011 11011111 A
DF DB DB DF 11011111 11011011 11011011 11011111 A
DF FF DB DB 11011111 11111111 11011011 11011011FB FB DB DB 11111011 11111011 11011011 11011011
FF FF FF DB 11111111 11111111 11111111 11011011 ?
FF FF FB DF 11111111 11111111 11111011 11011111 o
FF FB FB DF 11111111 11111011 11111011 11011111 k
DF FF DB DB 11011111 11111111 11011011 11011011FB FB DB DB 11111011 11111011 11011011 11011011 [/code]
7. Dezember 2014 um 15:36 Uhr #66267Anonym
InaktivHallo, der Inkassomodus interessiert mich auch sehr, da ich evt mal über RFID in Verbindung mit nem Raspberry Pi ein Guthabensystem umsetzen möchte. Gibt es nicht auch die Möglichkeit, Text auf dem Display der Kaffeemaschine anzeigen zu lassen? Also z.B. das noch vorhandene Guthaben usw? Dann könnte man auf ein weiteres Display komplett verzichten.
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