Wasserlauf – Harakiri-Entkalken…

  • Dieses Thema hat 9 Antworten sowie 3 Teilnehmer und wurde zuletzt vor vor 19 Jahren von Anonym aktualisiert.
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  • #8186
    Anonym
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    Nur ein Hinweis: Wasserpfützen auf hellen Holzoberflächen sind a) schlecht sichtbar, wenn man nicht mit ihnen rechnet und b) unter Umständen (und einem Vollautomaten) spannungsführend.

    Beim Entkalken meiner Impressa Scala Vario war die Heizpatrone am oberen Anschluss undicht geworden, offenbar hatte der Kalk den oberen Anschluss bislang recht gut abgedichtet. Das Wasser lief an der Patrone hinunter und über den Trafo, überschwemmte die untere Montageplatte und lief schließlich durch den Maschinenboden ab. Beim Versuch, die Tropfschale zu leeren… nun, der FI-Schalter ist in meiner Wohnung leider nur fürs Badezimmer zuständig.

    Und: Ja, es [b]tut[/b] weh!

    #38097
    Anonym
    Inaktiv

    Autsch!

    der FI nur fürs Bad? Hoffe doch, dass der Schaden nicht zu groß ist und alles andere abgeraucht ist. Möge dein Vollautomat in Frieden Ruhen.

    Ich weiß, dass mein Beitrag nicht wirklich hilfreich ist…aber ich wollte nur mein Beileid ausdrücken.

    jaja…Strom macht bekanntlich klein und Schwarz

    #38098
    Anonym
    Inaktiv

    Danke für’s Mitleid… 🙂 Hand und Unterarm fühlen sich inzwischen nur noch ein bisschen seltsam an.

    Die Maschine ist gar nicht abgeraucht, sondern – bis auf die inkontinente Heizung – ganz okay und inzwischen auch wieder trocken. Wir warten auf’s Ersatzteil. Hatte von meiner Schwester zu Weihnachten für solche Situationen ein Glas Nescafe (Typ ‚Espresso’… es gibt bedeutend Schlimmeres) bekommen, aber nicht erwartet, es so bald zu brauchen.

    Hab die Heizpatrone (Bj. 97) spaßeshalber mal geöffnet, da drin sieht’s aus wie in einer Tropfsteinhöhle, das hätte der Entkalker sowieso nicht geschafft.

    Aber egal. Was ich eigentlich nur gesagt haben wollte: [u]Wenn Wasser unter Maschine, dann eventuell über Ziehen des Netzsteckers nachdenken.[/u]

    #38099
    Anonym
    Inaktiv

    Ich benutze meine Impressas immer nur im Bad 🙂

    #38100
    Anonym
    Inaktiv

    Also Wasser und Strom verhalten sich zusammen wie Hooligans und Fußball…treffen beide aufeinander, dann knallt es (Aber nicht immer, ausnahmen bestätigen die Regel 😉 )

    Wobei, als ich noch die Medion hatte war die auch innen Leck und ich musste die Dichtringe wechseln an einem kleinen Wasserkreuz *grummel* Na ja…jedenfalls sah das ganze dann so aus, dass ich irgendwann meine Hand mal in das Maschinchen gesteckt habe und ganz schön eine gewedelt bekommen hab…Blick zur Steckdose bestätigte mir dann meine schmerzhafte Vermutung..wie war das: Bei Wartungsarbeiten am und im Gerät ist vorher der Netzstecker zu ziehen! ^^

    Nur mal so als kleiner Tipp 😉 hättest deine Maschine vielleicht doch ein wenig öfter mal entkalken müssen 😉

    Aber dass nur die Herizpatrone gewechselt werden muss spricht nach diesem Vorfall wieder einmal für die Qualität der Jura Maschinen 🙂

    #38101
    Anonym
    Inaktiv

    Der Umstand, dass spannungsführende Teile nicht gekapselt und vor bei Leckagen austretendem Wasser geschützt werden spricht IMHO eher dagegen. Das TÜV/GS-Siegel fehlt auf meiner Maschine jedenfalls zu Recht. Aber vielleicht ist das bei neueren Modellen ja auch anders?

    Hab die Maschine erst vor ein paar Monaten gebraucht erworben, das mit dem häufigeren Entkalkenmüssen gebe ich hiermit an den Vorbesitzer weiter… 🙂

    #38102
    Anonym
    Inaktiv

    Ok, da gebe ich Dir recht, das Spannungsführende Teile eher abgekapselt werden müssten. Vielleicht gibt es da aber auch eine Schwierigkeit, warum dies nicht getan wird, da habe ich keine Ahnung.

    Aber das mit dem Vorbesitzer kenne ich. Bevor ich meine Jura Impressa Linea (Die Österreichische Variante der Scala 😉 )hatte ich eine Saeco Automatica ersteigert…nach einem mal entkalken, was ich ja sofort getan habe, weil für mich eine Grundreinigung einer gebrauchten Maschine im Vordergrund steht, zischte der Boiler beim Aufheizen….nun…ich konnte keine Lecklage entdecken, wohl der Boiler undicht geworden. Der Thermoblock war dicht und ich habe den auch nicht aufbekommen…wohl alles fest korrodiert. Jedenfalls hätte ich einen komplett neuen Thermoblock kaufen müssen mit allen zuleitungen, was mich 60,- gekostet hätte…habe die Maschine wieder verkauft und 80,- drauf gelegt für meine Jura komplett revidiert mit 6 Monaten Garantie. Anzumerken ist, dass der Vorbesitzer schon in der Maschine war und elegant den Dampfknopf abriss und den Fehler mit Kleber vertuschte…nur dumm wenn der Dampfknopf abgenommen werden muss um die Maschine zu öffnen 😉

    Na ja…genug von meinen alten Geschichten.

    Mittlerweile gibt es ja genug Jura Maschinen bei Ebay, die komplett revidiert sind und wo es auch bis zu 12 Monaten Garantie drauf gibt. Oder hier im Shop findest du auch gebrauchte Maschinen.

    Soll jetzt keine Anschuldigung sein 😉 mit der Saeco habe ich ja auch die berüchtigte Katze im Sack gekauft (motz)
    Aber nur gut, dass nichts schlimmeres passiert ist…Kurzschluss, bzw. Stromschlag kann schnell auch anders ausgehen.

    Grüße

    #38103
    Anonym
    Inaktiv

    Schon mal mit nem Boiler aus der Küche beschäftigt?

    Da ist auch nix gekapselt!

    Selbes prinzip! Ist ja auch schwer möglich. 🙂

    #38104
    Anonym
    Inaktiv

    Ausserdem sind die Maschinen nach schweizer Norm zugelassen

    Auf den letzten Seiten der Bedienung steht ein Zeichen

    ein Oval mit einem S über dem ei plus zeichen zu sehen ist

    Das iost das internationale Prüfzeichen an elektrischen Betreibsmitteln für die Schweiz

    #38105
    Anonym
    Inaktiv

    Na, dann kann man ja beruhigt sein. Geprüft sind die ja und wenn sie nicht sicher wären, dann würden die wahrscheinlich gar nicht in Deutschland zugelassen werden für den Betrieb, oder täusche ich mich da?

    Jedenfalls was lernen wir daraus?

    Befindet sich eine Pfütze unter dem Gerät: [b]Stecker ziehen![/b]
    Bei Wartungsarbeiten am Gerät: [b]Stecker ziehen![/b]

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